Sprüche über Täuschung
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Täuschung entsteht dort, wo Schein und Wirklichkeit bewusst oder unbewusst auseinanderfallen. Sie kann schützen, verführen oder blenden und zeigt damit, wie leicht Menschen dem Anschein mehr glauben als der Wahrheit. In dieser Unsicherheit liegt die anhaltende Faszination des Themas.
Sprüche und Zitate zum Thema Täuschung lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.
Nichts in der Natur ist zufällig. Etwas erscheint nur zufällig aufgrund der Unvollständigkeit unseres Wissens.
— Baruch de Spinoza
Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.
— Aristoteles
Du musst ein guter Kerzenmacher sein, wenn du Gott eine wächserne Nase drehen willst.
Darauf kommt es dem Schicksal auch nicht an, dass der Mensch das höchste Glück erlebe, sondern darauf, dass er sich vollende und immer mehr die Fesseln des Egoismus und der Mängel, die die Welt der Tä …
— Malwida von Meysenbug
Die Menschen pflegen denen am dankbarsten zu sein, die ihnen helfen, sich selbst zu betrügen.
— Peter Sirius
Mit einem Mann ist es wie mit einem Hund: Man muss ihn so lange streicheln, bis Maulkorb und Leine fertig sind
— Eleonora Duse
Mit den dicken Büchern geht es wie mit den dicken Leuten. Sie sehen stärker aus als sie sind.
— August Pauly
Wenn einer im Delirium tremens immer Ratten sieht, ist er deshalb noch lange kein Naturforscher
— Gilbert Keith Chesterton
Die große Kunst des Regierens besteht meistens in nichts anderem als: glauben zu machen, dass alles, was geschieht, durch uns geschehe.
— Joszef Freiherr von Eötvös
Falsche Nächstenliebe lenkt ab vom wahren Ziele
— Paula Modersohn-Becker
Es soll bloß keiner sagen, Ehen würden im Himmel geschlossen. Die Götter würden so eine große Ungerechtigkeit nicht begehen.
— Margarete von Valois
Die Tränen der Frauen sind nichts anderes als der Schweiß ihrer Augen.
— Juvenal
Gefährlich wird die Halbbildung erst dann, wenn sie ihre eigene Natur als Bruchteil verkennt und sich hochmütig einbildet, bereits Bildung geworden zu sein.
— Friedrich Wilhelm Kaulisch
Die Kunst besteht darin, nichts zu tun, aber unersetzlich zu wirken.
— Kin Hubbard
Der dir bei allem, was du sagst, zustimmt, ist entweder dumm oder bereitet sich darauf vor, dich zu verschlingen.
— Kin Hubbard
Der muss viel können, der Gott will blenden.
Die Menschen haben viele Götter erfunden und werden dies auch weiterhin tun, aber keinen, den sie nicht glaubten hinterhergehen zu können.
— August Pauly
Eitelkeit ist eine untreue Dienerin. Sie macht ihren Herrn um soviel kleiner, als sie ihn größer zu machen vorgibt.
— August Pauly
Mit dem Lernen betrügen wir die Zeit, die alles mit sich fortnimmt. Sie muss uns etwas zurücklassen.
— August Pauly
In der Oper ist alles falsch: das Licht, die Dekorationen, die Frisuren der Balleteusen, ihre Büsten und ihr Lächeln. Wahr sind nur die Wirkungen, die von ihr ausgehen.
— Edgar Degas