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Sprüche über Toleranz

244 Sprüche — Seite 9

Wo Menschen verschieden denken, glauben oder leben, entscheidet Toleranz darüber, ob Unterschied zur Feindschaft wird oder nebeneinander bestehen darf. Sie verlangt innere Weite und die Fähigkeit, das Eigene nicht nur durch Abgrenzung zu sichern. Darum ist dieses Thema für jedes friedliche Zusammenleben von großer Bedeutung.

Ihr Kern liegt nicht in Gleichgültigkeit, sondern im respektvollen Ertragen und Verstehen von Verschiedenheit. Toleranz bewährt sich dort, wo Überzeugung und Offenheit einander nicht ausschließen, sondern in Spannung miteinander bestehen.

  1. Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, aber ein paar Wegweiser können nicht schaden.

    Pearl S. Buck

  2. Es gibt Augenblicke, in denen man nicht nur sehen, sondern auch ein Auge zudrücken muss.

    Benjamin Franklin

  3. Man darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Liebe kritisiert nie – sie nimmt das Gute, wie's kömmt, und entschuldigt das Böse ohne Vorbedacht.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  5. Tu, was deine Nachbarn tun, oder ziehe weg.

  6. Zusammenfassung des Benehmens: die eigene Würde zu bewahren, ohne die Freiheit anderer zu stören

    Francis Bacon

  7. Der schlimmste der Menschen ist der, wer keine Entschuldigung annimmt, keine Sünde deckt und keinen Fehler vergibt.

  8. Nenne mir den weiten Mantel, drunter alles sich versteckt; Liebe tut's, die alle Mängel gern verhüllt und fleißig deckt.

    Friedrich von Logau

  9. Wo einer steht, da ist des anderen Grenze.

    Friedrich Schleiermacher

  10. Nichts ist edler als Übeltaten zu verzeihen, die uns nicht betreffen

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  11. Wenn es überhaupt ein Geheimnis des Erfolges gibt, so besteht es in der Fähigkeit, sich auf den Standpunkt des anderen zu stellen und die Dinge ebenso von seiner Warte aus zu betrachten wie von un …

    Henry Ford

  12. Man muss mit seinen Feinden leben, da man nicht jedermann zum Freund haben kann.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  13. Wir sollten offen sein für das, was uns eine späte Frucht zwischen dürr gewordenen Blättern sagt

  14. Man soll die alten Leut' nicht auslachen, man will auch einmal alt werden.

  15. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist nur möglich, wenn die Frau sich unterordnet.

    Martial

  16. Ein Miteinander zweier Menschen ist eine Unmöglichkeit und, wo es doch vorhanden scheint, eine Beschränkung, eine gegenseitige Übereinkunft, welche einen Teil oder beide Teile ihrer vollsten Fre …

    Rainer Maria Rilke

  17. Außer dir gibt es noch andere Menschen, so wie es über dem Himmel noch andere Himmel gibt

  18. Wünscht bis zum Hochzeitsglücke den Freiern Argusblicke; doch in der Ehe taugen am besten Maulwurfsaugen.

    Johann Christoph Friedrich Haug

  19. Kraftvolle Menschen sind versöhnlich.

    Emil Palleske

  20. Die Demokratie schafft kein starkes Band zwischen den Menschen. Sie erleichtert ihnen aber den Umgang miteinander.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville