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Sprüche über Tränen

137 Sprüche — Seite 4

Was Worte nicht mehr tragen können, findet oft in Tränen seinen Ausdruck. Sie sind Zeichen von Schmerz, Erleichterung, Liebe, Ohnmacht oder stiller Rührung und gehören damit zu den unmittelbarsten Formen menschlicher Wahrhaftigkeit. Deshalb berührt dieses Thema Herz und Erinnerung auf besondere Weise.

In ihnen zeigt sich, dass das Innere nicht immer durch Begriffe gebändigt werden kann. Tränen machen Verletzlichkeit sichtbar und öffnen zugleich einen Raum, in dem Trost, Nähe und Entlastung überhaupt erst möglich werden.

  1. Schafft die Tränen der Kinder ab! Das lange Regnen in den Blüten ist so schädlich!

    Jean Paul

  2. Trauer kann in Ihrem Fließen am besten in einem Netz von Beziehungen unterstützt werden.

  3. Dort kommen die Mäuse mit Tränen in den Augen aus dem Kühlschrank!

  4. Die Träne ist die Sprache der Seele und die Stimme des Gefühls.

    Filippo Pananti

  5. Wo sind die Tränen von gestern Abend? Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?

    Bertolt Brecht

  6. Der Tod kommt immer zu früh - auch wenn man ihn erwartet hat.

  7. Ist dir an schlechten Tagen, das Herz voll Traurigkeit, lass dir nur tröstlich sagen: Die Welt ist schön und weit.

  8. Nach der Zeit der Tränen und der tiefen Trauer bleibt die Erinnerung. Die Erinnerung ist unsterblich und gibt uns Trost und Kraft.

  9. Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner Gast

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Beim ersten Licht der Sonne heute – sei gesegnet! Wenn der lange Tag gegangen ist - sei gesegnet! In deinem Lächeln und in deinen Tränen - sei gesegnet! An jedem Tag deines Lebens - sei gesegnet!

  11. Wenn in der Nacht die Rosen weinen und unser Herz vor Kummer bricht möchten wir Dir noch einmal erscheinen und Dir sagen "Wir lieben Dich"

  12. Trauere und klage, bis du dich leer fühlst. Du kannst diesen Platz dann mit Lebendigkeit füllen.

  13. Du bist erlöst von deinem Leiden, läßt uns allen in tiefem Schmerz, ach, wie so schwer ist doch das Scheiden. Nun ruhe aus, du gutes Herz.

  14. Weshalb um Gold weinen, wenn du den Tulpenbaum hast?

  15. Der Schweiß ist die Träne der Arbeit.

    Peter Hille

  16. Wir setzen uns mit Tränen nieder und rufen dir im Grabe zu: Ruhe sanft, sanfte Ruh!

    Johann Sebastian Bach

  17. Aufgelöst und gestillt wird durch Tränen der Schmerz.

    Ovid

  18. Das Leben endet nicht, es endet nur die Sendung und Sterben ist ein Schritt zum Ziele der Vollendung

  19. Wenn man seit seiner Kindheit nicht mehr weinen konnte, können die neugewonnenen Tränen Tau und fruchtbarer Regen für die vom Austrocknen bedrohte Seele sein.

  20. Gefühllosigkeit der Trauer vorziehen, bedeutet aktive Gesundheitshemmung zu betreiben.