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Sprüche über Träume

126 Sprüche — Seite 6

In Träumen zeigt sich, dass der Mensch nicht allein vom Vorhandenen lebt. Sie tragen Wünsche, Entwürfe und jene innere Weite in sich, aus der Hoffnung, Mut und schöpferische Kraft erwachsen können. Deshalb gehört dieses Thema zu den schönsten und zugleich fragilen Kräften des Lebens.

Ihr Wert liegt nicht nur in der Flucht aus dem Alltag, sondern in der Fähigkeit, ihm Richtung zu geben. Träume machen sichtbar, was dem Herzen wichtig ist, und können gerade dadurch den ersten Schritt zur Wirklichkeit vorbereiten.

  1. Träume sind Schäume

  2. Die Erinnerung begnügt sich mit Teppichen, aber die Phantasie umgibt sich mit Gobelinbehängen.

    Antoine de Rivarol

  3. Lass uns heute Träume pflücken von dem Lebensbaum. Morgen ist es vielleicht zu spät, und alles bleibt ein Traum.

  4. Es ist nicht gut, dass alles geschieht, was die Menschen wünschen

    Heraklit von Ephesos

  5. Befriedigung, die ich nach außen träumte, kam nun von innen selber in mein Dach. Das Leben rächt ja stets, was es versäumte: Ich hole meine Jugendjahre nach.

    Franz Grillparzer

  6. Wer sein Glück nur in Träumen findet, passt nicht zu wirklichen Freuden.

    Johann Nepomuk Nestroy

  7. Wenn mein Hund aufwacht, kann ich an seinem Blick erkennen, ob er von mir geträumt hat.

    James Gardner

  8. In Träumen, Spiegeln und Wasser trifft man den Himmel und die Erde.

  9. Manche Leute schlafen nur deshalb so gut, weil sie langweilige Träume haben.

    Germaine Madame de Stael

  10. Wer niemals träumt, verschläft sein schönstes Leben

    Friedrich Rückert

  11. Träume entspringen wachen Gedanken

  12. Umsonst fürchten wir die Träume; der schrecklichste Traum ist nichts, verglichen mit dem Leben

    Stanislaw Brzozowski

  13. Das Träumen und Philosophieren hat seine Schattenseiten; wer das zweite Gesicht hat, dem fehlt mitunter das erste.

    August Julius Langbehn

  14. Nur die mutigsten Träume sollten das Aufwachen riskieren.

    Karl-Heinz Karius

  15. Hunderttausende unserer Rasse haben keine Ahnung, was Ruhe ist, würden zu Tode erschrecken, kämen sie zum erstenmal wirklich in diesen Zustand, der etwas von träumender Magie an sich hat. "Den Se …

    Prentice Mulford

  16. Sechzig Sekunden der Träumerei sind sechzig Sekunden lebendiger Ruhe für Leib und Geist.

    Prentice Mulford

  17. Baue aus deinen Träumen ein Zelt in der Wüste ehe du ein Haus baust im Herzen der Stadt.

  18. Wieviel freundlicher und gefüger ist der Raum als die Zeit: liebe Stätten kann man wiedersehen, in glückliche Stunden sich nur zurückträumen.

    Theodor Toeche-Mittler

  19. Visionen ohne Taten sind Tagträume, Taten ohne Visionen sind Alpträume.

  20. Ein Mensch ist erst alt, wenn Reue den Platz von Träumen einnimmt.

    John Barrymore