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Sprüche über Träume

129 Sprüche — Seite 2

In Träumen zeigt sich, dass der Mensch nicht allein vom Vorhandenen lebt. Sie tragen Wünsche, Entwürfe und jene innere Weite in sich, aus der Hoffnung, Mut und schöpferische Kraft erwachsen können. Deshalb gehört dieses Thema zu den schönsten und zugleich fragilen Kräften des Lebens.

Ihr Wert liegt nicht nur in der Flucht aus dem Alltag, sondern in der Fähigkeit, ihm Richtung zu geben. Träume machen sichtbar, was dem Herzen wichtig ist, und können gerade dadurch den ersten Schritt zur Wirklichkeit vorbereiten.

  1. Um ein anderes Wesen zu verstehen, musst du in ihm leben, bis in seine Träume hinein.

  2. Tagträume erhalten das seelische Gleichgewicht.

  3. Wir träumten voneinander Und sind davon erwacht, Wir leben, um zu lieben, Und sinken zurück in die Nacht.

    Christian Friedrich Hebbel

  4. Trenne dich nie von deinen Illusionen! Sind sie verschwunden, so magst du noch existieren, aber du hast aufgehört zu leben.

    Mark Twain

  5. Wir träumen davon, einen Menschen zu finden, der ganz eins mit uns ist. Weder erfüllt sich der Traum, noch wird er vergebens geträumt; wer ihn nicht träumt, hat von der Liebe nie etwas erfahren.

    Friedrich Georg Jünger

  6. Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.

    Christian Friedrich Hebbel

  7. Manche Menschen sehen die Dinge, so wie sie sind - und fragen: Warum? Ich erträume Dinge, die es noch nie gegeben hat, und frage: Warum eigentlich nicht?

    George Bernard Shaw

  8. Die am Tag träumen, kennen viele Dinge, die den Menschen entgehen, die nur nachts träumen.

    Edgar Allan Poe

  9. Ich hoffe, weiterhin fähig zu bleiben, immer wieder neue Täume zu finden.

    Reinhold Messner

  10. Träumen muss nicht heissen, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen.

    Rainer Haak

  11. Im Reiche der Wirklichkeit ist man nie so glücklich wie im Reiche der Gedanken.

    Arthur Schopenhauer

  12. Ich habe so selten einmal Zeit zum Träumen und doch so viele Träume

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  13. Schlafen ist Verdauen der Sinneseindrücke. Träume sind Exkremente

    Novalis

  14. Illusion und Weisheit zusammen bilden das Entzücken des Lebens und der Kunst.

    Joseph Joubert

  15. Die Träume - sie erschaffen nicht die Wünsche, sie wecken die vorhandenen.

    Franz Grillparzer

  16. Warum können wir uns nicht in Träumen treffen und uns alle unsere Fragen beantworten?

    Katherine Mansfield

  17. Träume offenbaren unsere innere Wahrheit

    Else Pannek

  18. Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume. Ich leb' in euch und geh' durch eure Träume.

    Michelangelo

  19. Auch auf demselben Kopfkissen kann man verschiedene Träume haben

  20. Die Träumenden und die Wünschenden halten den feineren Stoff des Lebens in den Händen.

    Franz Kafka