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Sprüche über Traurigkeit

177 Sprüche — Seite 2

Manche Gefühle sprechen leise und reichen doch tiefer als laute Erschütterungen. Traurigkeit gehört zu jenen inneren Zuständen, in denen Verlust, Enttäuschung oder unerfüllte Sehnsucht auf eine stille Weise gegenwärtig bleiben. Deshalb ist dieses Thema nicht bloß schwer, sondern auch ein Ausdruck jener Empfindsamkeit, die das Leben ernst nimmt.

In ihr zeigt sich, wie sehr das Herz an Menschen, Hoffnungen und Erinnerungen gebunden ist. Traurigkeit verlangt weder Hast noch Verdrängung, sondern Raum, damit Schmerz sich wandeln und wieder in Sprache, Trost oder stille Reife übergehen kann.

  1. Reisst nicht das Eingeweide unserer Erde auf. Sonst werden die Flüsse und Bäume weinen

  2. Du magst den vergessen, mit dem du gelacht, aber nie den, mit dem du geweint hast.

    Khalil Gibran

  3. Weinen kann ich nicht, aber mein Herz blutet.

    William Shakespeare

  4. Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut, Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume.

  5. Allein zu sein! Drei Worte, leicht zu sagen, und doch so schwer, so endlos schwer zu tragen.

    Adelbert von Chamisso

  6. Tränen reinigen das Herz.

    Fjodor M. Dostojewski

  7. Wer sah jemals einen munteren Hund in einer verdrießlichen Gesellschaft oder einen traurigen in einer glücklichen? Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute haben gefährliche.

    Mark Aurel

  8. Gott hat deiner Seele Flügel gegeben, um dich in den weiten Himmel von Liebe und Freiheit zu erheben. Ist es nicht traurig, dass du die Flügel mit deinen eigenen Händen brichst und es zuläßt, daß dein …

    Khalil Gibran

  9. Wir kommen nie aus den Traurigkeiten heraus, wenn wir uns ständig den Puls fühlen.

    Martin Luther

  10. Die Seele hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten.

  11. Zu stark geschminkt und zu wenig bekleidet ist bei den Frauen immer ein Zeichen der Verzweifelung.

    Oscar Wilde

  12. Nur zweierlei vermag einem Mann das Herz zu brechen: ein Traum - und eine Frau.

    Charles John Huffam Dickens

  13. Als du geboren wurdest, war ein regnerischer Tag. Aber es war nicht wirklich Regen, sondern der Himmel weinte, weil er einen Stern verloren hatte.

    Antoine de Saint-Exupéry

  14. Schade, dass Noah und seine Sippe das Boot nicht verpasst haben

    Mark Twain

  15. Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein

    Peter Altenberg

  16. An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.

    Gottfried Keller

  17. Nichts tut der Seele besser, als jemandem seine Traurigkeit abzunehmen.

    Paul Verlaine

  18. Immer glücklich sein und stets in ungetrüber Stimmung leben heisst, die andere Seite der Welt nicht kennen.

    Seneca

  19. Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.

    Jean de La Fontaine

  20. Wenn du recht schwer betrübt bist, dass du meinst, kein Mensch auf der Welt könnte dich hören, so tue jemand etwas Gutes, und gleich wird es besser sein.

    Peter Rosegger