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Sprüche als Trinksprüche

89 Sprüche — Seite 3

  1. Der Wein ist ein vortrefflich Ding, die Weiber achten's leider zu gering und haben's nicht bedacht. Er stärket den Mut, bewegt das Herz in frischer Glut er stärket den Mut, bewegt das Herz bei …

    Wilhelm Busch

  2. Man kann, wenn wir es überlegen, Wein trinken, fünf Ursachen wegen: einmal um eines Festtags willen, sodann vorhandenen Durst zu stillen, ingleichen künftigen abzuwehren, ferner dem guten Wein zu …

    Friedrich Rückert

  3. Es blinken drei freundliche Sterne ins Dunkle des Lebens hinein, die Sterne, die funkeln so traulich: sie heissen Lied, Liebe und Wein

    Theodor Körner

  4. Wer dich verschmäht, du edler Wein, der ist nicht wert, ein Mensch zu sein.

    Joachim Perinet

  5. Wer Wein trinkt, schläft gut. Wer gut schläft, sündigt nicht. Wer nicht sündigt, wird selig, Wer also gut Wein trinkt, wird selig.

    William Shakespeare

  6. Wer zählt die Völker, nennt die Namen, die gastlich hier zusammenkamen?

    Friedrich von Schiller

  7. Solange man nüchtern ist, gefällt das Schlechte. Wie man getrunken hat, weiss man das Rechte

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Der ist nicht wert des Weines, der ihn wie Wasser trinkt.

    Friedrich von Bodenstedt

  9. Das alte Fass ist ausgetrunken, der Himmel steckt ein neues an. Wie mancher ist vom Stuhl gesunken, der nun nicht mit uns trinken kann. Doch ihr, die ihr wie wir beim alten mit so viel Ehren ausge …

    Georg Christoph Lichtenberg

  10. Ein Mädchen und ein Gläschen Wein, sind die Retter in der Not, denn wer nicht trinkt und wer nicht küsst, der ist so gut wie tot.

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Gott hat nur Wasser geschaffen, aber der Mensch machte den Wein.

    Victor-Marie Hugo

  12. Wein erhöht den Geist und macht ihn geneigt zur Entflammung, und beim vollen Pokal schwinden die Sorgen dahin.

    Ovid

  13. Der Wein wirkt stärkend auf den Geisteszustand, den er vorfindet: Er macht die Dummen dümmer, die Klugen klüger.

    Jean Paul

  14. Wasser macht weise, lustig der Wein. Drum trinken wir beides, um beides zu sein.

  15. O Blick voll Wohlbehagen! Wenn Beer an Beere glänzt, wenn wir zur Kelter tragen, was Freuden uns kredenzt.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  16. Siehst du Wein im Glase blinken, lerne von mir deine Pflicht: Trinken kannst du, du kannst trinken; doch betrinke dich nur nicht!

    Gotthold Ephraim Lessing

  17. Nimmer würde ein Mensch, der Durst nach Wein hat, so sehnlich seiner begehren, dafern nicht etwas von Gott in ihm wäre.

    Eckhart von Hochheim

  18. Man führt gegen den Wein nur die bösen Taten an, zu denen er verleitet, allein er verleitet auch zu hundert guten, die nicht so bekannt werden.

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Wir können vieler Ding entbehren und dies und jenes nicht begehren, doch werden wenig Männer sein, die Weiber hassen und den Wein.

    Johann Peter Hebel

  20. Wer trinken will den Wein, der sitze nicht allein, der Wein hat keine Kräfte bei einsamem Geschäfte.

    Gustav Theodor Fechner