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Sprüche über Verschwendung

131 Sprüche — Seite 3

Was über das Notwendige hinaus leichtfertig verbraucht wird, offenbart oft ein gestörtes Verhältnis zu Maß und Wert. Verschwendung betrifft Zeit, Worte, Geld und Kräfte und macht sichtbar, wie wenig das Gegebene geachtet wird, wenn Fülle für selbstverständlich gehalten wird. Darum trägt dieses Thema eine moralische Schärfe in sich.

Ihr Problem ist nicht bloß Übermaß, sondern Blindheit für Folgen und Bedeutung. Verschwendung entwertet, was kostbar sein könnte, und erinnert daran, dass der rechte Umgang mit Gütern immer auch eine Frage der inneren Haltung ist.

  1. Rache heißt, um der Vergangenheit willen handeln, sie ist also eine um 180 Grad falsch gedrehte Energie.

    Prentice Mulford

  2. Manche Menschen gehen mit dem Geld um, als müsste es vernichtet werden.

    Else Pannek

  3. Moses hatte freilich auf Sinai lange gefastet, und da begreift sich sein Zorn beim Anblick eines Kalbes – von Gold

    Eugen von Vaerst

  4. Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nützen.

    Seneca

  5. Das Glück besteht darin, in dem zu Maßlosigkeit neigenden Leben das rechte Maß zu finden.

    Leonardo da Vinci

  6. Wer Söhne hat, bleibt nicht lange arm. Wer keine Söhne hat, bleibt nicht ewig reich.

  7. Man sollte weder Zeit noch Worte leichtsinnig verschwenden. Beides kann nicht wieder zurück genommen werden.

  8. Wenn Zeit Geld ist, dann lebt jeder über seine Verhältnisse.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  9. Über seine Verhältnisse kann man nur leben, wenn man welche hat.

    Max Pallenberg

  10. Viele möchten in einem Tag verschlingen, was sie kaum im ganzen Leben verdauen können.

    Baltasar Gracián y Morales

  11. Im Glück darf man sich nicht überheben und im Unglück nicht verzagen.

    Maria Ward

  12. Alles, was Natur an Gutem schenken kann, schenkt sie uns in Fülle. Und dazu die Begabung, all das zu genießen

  13. Dem Verschwender fehlt viel, dem Geizigen alles.

    Publius Syrus

  14. Der Aufschub ist der Dieb der Zeit.

    William Butler Yeats

  15. Übel dran sind diejenigen, die ihre Zeit damit vergeuden, die Entwicklung anhalten zu wollen, denn sie können nur die Bitternis des Versagens erleben, niemals die Freude am Gelingen.

    John Steinbeck

  16. Man liest viel zu viel geringe Sachen, womit man die Zeit verdirbt, und wovon man weiter nichts hat. Man sollte eigentlich immer nur das lesen, was man bewundert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Wenn du das Leben liebst, dann gibt es, keine Zeit zu verschwenden, denn aus Zeit besteht das Leben.

  18. Einst war die Seltenheit der Bücher den Fortschritten der Wissenschaft nachteilig, jetzt ist es deren Überzahl, die verwirrt und eigenes Denken verhindert

    Karl Julius Weber

  19. Das Glück ist verschwenderisch aber unbeständig.

    Demokrit

  20. Sparen, das ist die goldene Mitte zwischen Geiz und Verschwendung

    Theodor Heuss