Sprüche über Zuversicht
421 Sprüche — Seite 18
Wenn Gewissheit fehlt und der Weg dennoch weitergegangen wird, zeigt sich die Kraft der Zuversicht. Sie ist kein naiver Optimismus, sondern eine Haltung, die trotz Unsicherheit an Möglichkeit, Sinn und gutes Gelingen festhält. Deshalb zählt dieses Thema zu den tragenden Kräften menschlicher Widerstandsfähigkeit.
In schwierigen Zeiten erweist sie sich oft als leiser als Hoffnung, aber ebenso belastbar. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Zuversicht Mut, Geduld und Vertrauen miteinander verbindet und selbst unter widrigen Umständen einen inneren Aufblick bewahren kann.
Wer Hohes ersteigen will - unten muss er beginnen. Wer Fernes erlaufen will - den ersten Schritt muss er tun.
Wenn das Gute eintritt ist es durchaus sinnvoll, das noch Bessere in Betracht zu ziehen
— Christa Schyboll
Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Im Grunde ist jedes Unglück gerade nur so schwer, wie man es nimmt.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Das Jahr will sich vollenden. Du gabst dich ganz ihm hin, will sich ins Licht nun wenden, im Wandel liegt sein Sinn
Wie oft ? Wie schnell ? Wie laut ? Wie viel? sei niemals Zufall oder Spiel. Wichtig, dass ein Werk gelinge, ist das rechte Maß der Dinge
Zehnmal musst du lachen am Tag und heiter sein: sonst stört dich der Magen bei Nacht
— Friedrich Nietzsche
Lebe! Liebe! Lache! Auf diese Weise mache dein neues Jahr zu einem Fest, das dich dein Leben feiern lässt.
Blicke abwärts, um die Wurzeln zu finden. Blicke aufwärts, um die Sterne zu sehen. Blicke vorwärts, um dein Glück zu finden.
Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird
Fege den Staub des letzten Jahres fort und mit ihm alle unguten Gefühle.
Das Licht der Sonne scheine auf deinen Fenstersims. Dein Herz sei voll Zuversicht, dass nach jedem Gewitter ein Regenbogen am Himmel steht. Der Tag sei dir freundlich, die Nacht dir wohlgesonnen. D …
So ist eben das Leben seit jeher, alles gehört dazu: Leid und Trennung und Sehnsucht. Man muss es immer mit allem nehmen und alles gut und schön finden.
— Rosa Luxemburg
Bejahe den Tag, wie er dir geschenkt wird, statt dich am Unwiederbringlichen zu stoßen.
— Antoine de Saint-Exupéry
In ihm sei's begonnen, der Monde und Sonnen an blauen Gezelten des Himmels bewegt. Du Vater, du rate! Lenke du und wende! Herr, dir in die Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt!
— Eduard Mörike
Auch im Übel liegt ein Preis, Wer ihn nur zu finden weiß.
— Albrecht von Haller
Feg den Staub des letzten Jahres fort und mit ihm alle unguten Gefühle.
Die Sonne bringt es an den Tag
Wer der Jugend verwirrender Hitze getrotzt hat, fürchtet nicht die Kälte des Alters.
— Walter Savage Landor
Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.
— Michel de Montaigne