
Das Gehirn ist ein Organ, mit dem wir denken, dass wir denken
Bedeutung
Ambrose Bierce richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen gedanken und leben. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Gedanken, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Ambrose Bierce
Über den Autor
Schriftsteller · US-Amerikanisch · 1842 - 1914
Ambrose Bierce (1842–1914) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, dessen sarkastisch-zynische Kurzprosa ihn neben Edgar Allan Poe zum Meister der unheimlichen Kurzgeschichte machte.
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Der Amerikanische Bürgerkrieg durchzog als zentrales Thema sein gesamtes schriftstellerisches und journalistisches Schaffen. Bierce verschwand um 1914 rätselhaft in den Wirren der Mexikanischen Revolution in Chihuahua, Mexiko. Sein schwarzhumoriger Erzählton beeinflusste spätere Autoren wie Ernest Hemingway.

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