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In allem habe ich Ruhe gesucht und nirgends gefunden

Spruchbild: In allem habe ich Ruhe gesucht und nirgends gefunden  als in einem Winkel mit einem Buch.

In allem habe ich Ruhe gesucht und nirgends gefunden als in einem Winkel mit einem Buch.

Bedeutung

Thomas à Kempis beschreibt eine persönliche Erfahrung, die zugleich ein universales Bekenntnis ist: Alle äußeren Orte und Umstände versprechen Ruhe, aber keiner hält das Versprechen. Nur die Stille mit einem Buch gibt, was die Welt nicht bieten kann. Das Zitat feiert das Lesen nicht als Flucht, sondern als echte Heimat. Es spricht für eine Innerlichkeit, die unabhängig von äußeren Umständen ist. Wer liest, findet sich selbst.

Verwendung

Ideal für Texte über Lesen, Bücher, innere Ruhe oder das Bedürfnis nach Stille in einer lauten Welt. Passt in Bibliothekstexte, Buchmessen-Ansprachen oder persönliche Essays über das Lesen als Lebenshaltung. Auch gut verwendbar auf Lesezeitenpostkarten, Bibliothekswänden oder als Widmung in einem Buch.

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Über Thomas à Kempis

Über den Autor

Schriftsteller · 1379 - 1471

Thomas à Kempis (um 1380–1471) war Augustiner-Chorherr im Kloster Agnetenberg bei Zwolle und Mystiker, dessen Schriften der Devotio moderna entstammen.

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Geboren als Thomas Hemerken in Kempen, trat er der Kongregation von Windesheim bei – einer Gemeinschaft, die für ihre spirituelle Erneuerungsbewegung des späten Mittelalters stand. Sein bekanntestes Werk, „De Imitatione Christi", zählt zu den meistgelesenen christlichen Büchern überhaupt und wurde in zahllose Sprachen übersetzt.

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