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Mache, dass ich danach trachte zu trösten, statt getröstet zu werden, zu verstehen, statt …

Spruchbild: Mache, dass ich danach trachte zu trösten, statt getröstet zu werden, zu verstehen, statt  …

Mache, dass ich danach trachte zu trösten, statt getröstet zu werden, zu verstehen, statt verstanden zu werden, zu lieben, statt geliebt zu werden. Denn wir können nur empfangen, wenn wir geben.

Bedeutung

Franz von Assisi formuliert in diesem Gebet eine paradoxe Umkehrung der Empfangslogik: Empfangen ist nur moeglich durch Geben. Wer troesten will statt getröstet zu werden, wer verstehen statt verstanden, wer lieben statt geliebt zu werden anstrebt - der oeffnet sich tatsaechlich dem Empfangen von innen. Das Gebet ist eine Einladung zur aktiven, selbstlosen Haltung als der einzige echte Weg zur inneren Fuelle. Die christliche Logik dahinter ist nicht Tausch, sondern Wandlung: Wer sich vom eigenen Anspruch loest, wird faehig, Trost, Verstehen und Liebe tiefer zu empfangen.

Verwendung

Ideal fuer religioese Texte, Andachten und Beitrage ueber Naechstenliebe und selbstloses Handeln. Geeignet fuer Hochzeiten, Konfirmationen oder Texte ueber ehrenamtliches Engagement und Dienst an anderen. Spricht Menschen an, die Geben als spirituelle Grundhaltung verstehen und diese in Gebeten oder persoenlichen Widmungen ausdrucken moechten.

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Über Franz von Assisi

Über den Autor

Römisch · 1181 - 1226

Franz von Assisi (1181–1226) gründete den Franziskaner-Orden und die Klarissen und wurde bereits zwei Jahre nach seinem Tod heiliggesprochen.

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Als Giovanni di Pietro di Bernardone in Assisi geboren, lebte Franz nach dem Vorbild Jesu Christi, was ihm rasch Gefährten zuzog und zur Gründung der Minderen Brüder führte. Der Orden breitete sich binnen weniger Jahre in ganz Europa aus – schon 1230 entstand eine Niederlassung in Riga. Das Andachtsbuch „Fioretti", ein Florilegium in 53 Kapiteln, prägte das Bild des Heiligen im 19. und 20. Jahrhundert nachhaltig.

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