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Wer die Einsamkeit fürchtet, sollte nicht heiraten

Spruchbild: Wer die Einsamkeit fürchtet, sollte nicht heiraten.

Wer die Einsamkeit fürchtet, sollte nicht heiraten.

Bedeutung

Anton Tschechow, scharfer Beobachter des menschlichen Zusammenlebens, trifft hier den Kern einer Lebensparadoxie: Wer Einsamkeit nicht ertragen kann, heiratet manchmal aus Flucht statt aus Liebe. Doch auch in der Ehe bleibt man sich selbst gegenüber – mit allen inneren Leerstellen. Wer sich selbst nicht aushält, wird durch eine Beziehung allein nicht gerettet. Der Spruch stellt leise die Frage, ob jemand wirklich heiratsreif ist oder nur flüchtet.

Verwendung

Geeignet für Liebesratgeber, psychologische Texte über Beziehungsfähigkeit oder humorvolle Hochzeitsreden mit nachdenklichem Tiefgang. Auch als ruhiger Impuls auf Karten zum Thema Ehe und Einsamkeit passend – oder in Texten über Selbsterkenntnis, innere Stabilität und die Voraussetzungen für eine wirklich gelingende Partnerschaft.

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Über Anton Tschechow

Über den Autor

Schriftsteller und Dramatiker · Russisch · 1860 - 1904

Anton Tschechow (1860–1904) war ein russischer Schriftsteller und Arzt, der über 600 Werke verfasste und mit Stücken wie „Die Möwe" und „Der Kirschgarten" die Weltliteratur prägte.

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Tschechow entstammte einer kleinbürgerlichen südrussischen Familie und ließ sich 1884 als Arzt nieder, übte den Beruf jedoch fast ausschließlich ehrenamtlich aus. Seinen literarischen Ruhm begründete er vor allem durch seine wertneutrale, zurückhaltende Darstellung des Alltags und der Denkweise der Menschen in der russischen Provinz. Seine Dramen wie „Drei Schwestern" und „Der Kirschgarten" gehören bis heute zum festen Repertoire der Theater weltweit.

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