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Den Mann, der sich um Fernes nicht bekümmert

Spruchbild: Den Mann, der sich um Fernes nicht bekümmert,  erwartet schon in nächster Nähe Kummer.

Den Mann, der sich um Fernes nicht bekümmert, erwartet schon in nächster Nähe Kummer.

Bedeutung

Konfuzius mahnt zur Vorausschau: Wer sich nur um das Nahe und Unmittelbare kümmert, wird früher oder später von Sorgen eingeholt, die aus dem Fernen und Unbeachteten entstehen. Weitsicht ist keine Verschwendung von Energie, sondern eine Form der Fürsorge für die eigene Zukunft. Der Satz gilt für persönliche Planung ebenso wie für staatliches Handeln und zeigt, dass Kurzfristdenken langfristige Probleme fast zwangsläufig erzeugt in seiner praktischen Konsequenz.

Verwendung

Gut für Texte über Vorausschau, Planung und strategisches Denken in Unternehmen und Politik. Passt in Diskussionen über Klimapolitik, Wirtschaftsplanung oder persönliche Lebensplanung. Auch als Einstieg in Führungskräftetrainings über langfristiges und nachhaltiges Denken sehr wirkungsvoll bei sorgfältiger Einordnung als kurzer Gedankenimpuls.

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Über Konfuzius

Über den Autor

Philosoph · 551 - 471 v. Chr.

Konfuzius (551–479 v. Chr.) war ein chinesischer Philosoph aus Qufu, dessen Lehre menschliche Ordnung durch Ahnenverehrung und das Ideal des moralisch edlen Menschen begründete.

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Konfuzius, latinisiert aus Kong Fuzi („Lehrmeister Kong"), lehrte zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie im Staat Lu, dem heutigen Shandong. Er sah Bildung als den zentralen Weg zur sittlichen Vervollkommnung und strebte nach „Harmonie und Mitte, Gleichmut und Ausgeglichenheit". Sein Denken prägte eine Vorstellung vom Menschen, der durch Einklang mit der allumfassenden Weltordnung Würde und Güte erlangt.

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