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Nihil agere delectat

Spruchbild: Nihil agere delectat. Nichtstun ist angenehm

Nihil agere delectat. Nichtstun ist angenehm

Bedeutung

Ciceros lateinischer Satz würdigt das Nichtstun als angenehm. Im Ruhestandskontext bekommt er besonderen Charme: Nach Arbeit und Pflicht darf Muße selbst Freude sein. Der Spruch ist kurz, klassisch und ohne Rechtfertigungsdruck. Er sagt nicht, dass Untätigkeit immer gut ist, sondern dass es eine legitime Lust am Nichtstun gibt. Gerade für den Ruhestand wirkt das befreiend. Die lateinische Kürze macht die Muße zugleich gebildet und humorvoll.

Verwendung

Das Zitat passt zu Ruhestandskarten, Abschiedsreden, Lateinliebhabern oder humorvollen Glückwünschen nach langer Arbeit. Es eignet sich besonders, wenn Muße ausdrücklich gegönnt werden soll. Eine Übersetzung sollte dabeistehen, wenn nicht alle Latein verstehen. Für Ruheständler mit Bildungshumor passt er besonders.

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Über Marcus Tullius Cicero

Über den Autor

Philosoph und Schriftsteller · Römisch · 106 - 43 v. Chr.

Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.) war der berühmteste Redner Roms, der 63 v. Chr. als Konsul die Verschwörung des Catilina niederschlug und dafür den Titel „Vater des Vaterlandes" erhielt.

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Als Schriftsteller galt Cicero schon in der Antike als stilistisches Vorbild „goldener" Latinität und begründete damit den Ciceronianismus. Philosophisch machte er sich vor allem als Vermittler griechischen Gedankenguts für die lateinischsprachige Welt verdient. Sein umfangreicher Briefwechsel, besonders die Briefe an Atticus, prägte nachhaltig die europäische Briefkultur.

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