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Gewöhnlich haben die Menschen den guten Willen zu helfen nur bis zu dem Augenblick, da …

Spruchbild: Gewöhnlich haben die Menschen den guten Willen zu helfen nur bis zu dem Augenblick, da sie …

Gewöhnlich haben die Menschen den guten Willen zu helfen nur bis zu dem Augenblick, da sie es könnten

Bedeutung

Vauvenargues kritisiert eine verbreitete Diskrepanz zwischen Hilfsbereitschaft und tatsächlichem Handeln. Viele Menschen erklären guten Willen, solange Hilfe abstrakt bleibt. Sobald konkrete Zeit, Geld, Mut oder Einsatz nötig werden, schwindet dieser Wille. Der Spruch ist unbequem, weil er Mitleid an der Tat misst. Echte Hilfe zeigt sich nicht im Gefühl, sondern im Moment der Möglichkeit. Dadurch bleibt die Aussage nah am konkreten Spruch und vermeidet eine bloß allgemeine Lebensregel ohne Bezug zum Bild.

Verwendung

Geeignet für Texte über Solidarität, Ehrenamt, Zivilcourage, Freundschaft oder soziale Verantwortung. Der Spruch passt, wenn bloße Absicht von wirklicher Unterstützung unterschieden werden soll. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird.

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Über Marquis de Vauvenargues

Über den Autor

Philosoph und Schriftsteller · Französisch · 1715 - 1747

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715–1747), war ein französischer Moralist und Schriftsteller aus Aix-en-Provence, der sein kurzes Leben von nur 31 Jahren dem Schreiben widmete.

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Marquis de Vauvenargues steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Marquis de Vauvenargues wird häufig als französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller eingeordnet. Marquis de Vauvenargues war als französischer philosoph und schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Marquis de Vauvenargues wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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