
Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.
Bedeutung
Das Zitat betrachtet Sprache nicht als reines Mittel der Offenheit, sondern als Werkzeug der Verbergung. Menschen sprechen, erklären und formulieren, können damit aber gerade ihre eigentlichen Absichten verschleiern. Die Pointe liegt in der Umkehrung einer idealistischen Vorstellung von Sprache: Worte machen Gedanken nicht automatisch sichtbar. Sie können auch Maske, Diplomatie, Ausrede oder Schutz sein. Dadurch wird Kommunikation als ambivalente Kunst gezeigt, nicht als bloße Übertragung von Wahrheit.
Verwendung
Passend in Essays über Rhetorik, Politik, Literatur oder zwischenmenschliche Kommunikation. Der Spruch eignet sich als pointierte Überschrift, wenn es um Andeutungen, Ausflüchte oder strategische Sprache geht; für herzliche Alltagsgrüße ist er zu misstrauisch und analytisch und braucht einen reflektierenden Rahmen.
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Über Dante Alighieri
Über den Autor
Philosoph · 1265 - 1321
Dante Alighieri (1265–1321) schrieb mit der Göttlichen Komödie das erste große europäische Literaturwerk auf Toskanisch statt auf Latein.
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Geboren in Florenz, starb Dante 1321 im Exil in Ravenna. Mit der Göttlichen Komödie – einem Epos über Hölle, Fegefeuer und Paradies – erhob er die toskanische Volkssprache zur vollwertigen Literatursprache und legte damit den Grundstein für das moderne Italienisch.
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Nur dem, der bereut, wird verziehen im Leben.
— Dante Alighieri
Wer eine Not erblickt und wartet, bis er um Hilfe gebeten wird, ist ebenso schlecht, als ob er sie verweigert hätte
— Dante Alighieri
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.
— Dante Alighieri
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann. Es ist aber auch das einzige, was Grund dazu hat.
— Mark Twain
Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.
— Albert Einstein
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