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Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer

Spruchbild: Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer,  den man ohne sie beweint.

Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer, den man ohne sie beweint.

Bedeutung

Der Spruch sucht Trost, indem er Tod, Verlust oder Abschied in ein tragendes Bild fasst. Sterne, Schlaf, Erinnerung oder Wiedersehen lassen die verstorbene Person nicht einfach verschwinden, sondern als innere Verbindung weiterwirken. Seine Bedeutung liegt darin, Trauer nicht zu beschleunigen, sondern ihr eine Sprache zu geben, in der Schmerz, Liebe und Hoffnung nebeneinander bestehen duerfen. Gerade weil der Ton schwer ist, sollte die Aussage Trost anbieten, ohne Schmerz zu ueberdecken oder Angehoerigen eine Deutung aufzudraengen.

Verwendung

Er passt in Kondolenzkarten, Traueranzeigen, Erinnerungsseiten oder eine kurze Ansprache am Grab, wenn Schmerz und Trost behutsam nebeneinander stehen sollen. In persoenlichen Nachrichten sollte die Formulierung nur gewaehlt werden, wenn der Ton zur betroffenen Person passt. Wegen Tod, Trauer oder schwerem Trost sollte der Spruch behutsam und nur in einem bewusst passenden Zusammenhang verwendet werden.

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Über Jean Antoine Petit-Senn

Über den Autor

1792 - 1870

Jean Antoine Petit-Senn (1792–1870) war Genfer Dichter, Satiriker und Politiker mit Vorliebe für Epigramm und Wortspiel.

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Er schrieb auf Französisch und verband bürgerliche Öffentlichkeit mit humoristischer Zuspitzung. Petit-Senn war in Genf kommunalpolitisch aktiv und mischte sich in gesellschaftliche Debatten ein. Seine kurzen, pointierten Verse machten ihn weit über die Schweiz hinaus lesbar.

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