
Wenn es an Protus nicht nässt, ein dürrer Herbst sich erhoffen lässt. (11. Sept.)
Bedeutung
Diese Bauernregel bezieht sich auf den 11. September, den Gedenktag der Heiligen Protus und Hyacinthus. Bleibt es an diesem Tag trocken, erwarten die Bauern einen trockenen Herbst im gleichen Jahr. Solche Wetterregeln entstanden aus jahrelanger Beobachtung natürlicher Zeichen und dienten als einfache Prognosehelfer im bäuerlichen Alltag. Sie zeigen, wie eng Volksglauben, kirchlicher Kalender und landwirtschaftliche Erfahrung über Generationen hinweg miteinander verwoben waren. Die Einbeziehung von Heiligentagen in die bäuerliche Wetterprognose zeigt, wie tief Religion und Alltagspraxis damals miteinander verwoben waren.
Verwendung
Geeignet für Beiträge über Herbstbeginn, Wetterphänomene, Bauernkalender und alte Volksweisheiten. Passend für Themenseiten zu September-Wetterregeln, Volkskunde sowie saisonale Natur-Inhalte auf Ratgeber- oder Heimatseiten, die regionales Erfahrungswissen und kulturelle Tradition verbinden. Gut einsetzbar in Beiträgen über Herbstbeginn und die volkstümliche Wetterprognose im deutschen Kulturraum und in Bauernkalendern.
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