
Freundschaft vermehrt die Freuden und teilt das Leid
Bedeutung
Henry George Bohn richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen freude und geborgenheit. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Freundschaft, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Henry George Bohn
Über den Autor
1796 - 1884
Henry George Bohn (1796–1884) war Londoner Verleger und schuf mit „Bohn’s Libraries“ eine günstige Klassikerreihe.
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Er machte Übersetzungen, Nachschlagewerke und ältere Literatur für ein breites Publikum erschwinglich. Sein Programm umfasste Geschichte, Philosophie, Reiseliteratur und Wissenschaft. Viele englische Leser des 19. Jahrhunderts begegneten Klassikern zuerst in seinen Ausgaben.

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