
Manche Männer starren Frauen ähnlich fasziniert an wie den Zünder eines Blindgängers vor seiner Entschärfung.
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Über Christa Schyboll
Über den Autor
*1952
Christa Schyboll (*1952) ist eine deutschsprachige Autorin, deren Aphorismen häufig politische, psychologische und gesellschaftliche Beobachtungen zuspitzen. Ihre Texte arbeiten mit nüchternem Witz und einer wachen Skepsis gegenüber Macht, Sprache und menschlicher Bequemlichkeit. Dabei geht es nicht nur um private Lebensweisheit, sondern auch um Machtmechanismen, öffentliche Rede und die Selbsttäuschungen moderner Gesellschaften.
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Christa Schyboll (*1952) schreibt in einer aphoristischen Form, die Alltagspsychologie und Zeitkritik eng verbindet. Ihre Sprüche beobachten, wie schnell Gedanken, Sprache und politische Begriffe außer Kontrolle geraten können, und halten dagegen mit knapper, kontrollierter Formulierung. Dabei geht es nicht nur um private Lebensweisheit, sondern auch um Machtmechanismen, öffentliche Rede und die Selbsttäuschungen moderner Gesellschaften. Schybolls Wirkung liegt in der Zuspitzung: Ein Gedanke wird so verdichtet, dass er zugleich komisch, unangenehm und prüfbar bleibt. Ihre Texte passen besonders dort, wo Nachdenklichkeit nicht weichgespült werden soll.

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Wenn schon die Gedanken häufig entfesselt sind, tut man gut daran, wenigstens seine Zunge im Zaum zu halten.
— Christa Schyboll
Erreicht die Wellenfront der politischen Machbarkeit den Rand des absoluten Steueraufkommens, werden die neuen Subvent …
— Christa Schyboll
Ernüchternde Gedanken sind in manchen Fällen vergleichbar mit Drogenentzug.
— Christa Schyboll
Wer Großes versucht, ist bewundernswert, auch wenn er fällt.
— Seneca
Den edlen Menschen kränkt sein Unvermögen; ihn kränkt nicht, daß man ihn nicht anerkennt.
— Konfuzius
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