
Die Eitelkeit stürzt mehr Frauen in den Abgrund als die Liebe.
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Über Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)
Über den Autor
1697 - 1780
Marie de Vichy-Chamrond, Marquise du Deffand (1697–1780), war eine französische Salonnière und Briefschreiberin der Aufklärung. Ihre Gedanken verbinden geistreiche Skepsis, gesellschaftliche Erfahrung und eine oft melancholische Sicht auf Liebe, Alter und menschliche Unruhe. Gerade diese Mischung aus Eleganz und Ernüchterung macht ihre Sätze bis heute lesbar.
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Madame du Deffand (1697–1780) führte in Paris einen der bekannten Salons des 18. Jahrhunderts und stand mit vielen Intellektuellen ihrer Zeit in Verbindung. Ihre Briefe und Äußerungen zeigen eine scharfe Beobachterin, die gesellschaftlichen Glanz mit innerer Müdigkeit und Skepsis konfrontierte. Sie schrieb nicht als Systemdenkerin, sondern aus Gespräch, Erfahrung und persönlicher Distanz heraus. Gerade diese Mischung macht ihre Sätze bis heute reizvoll: Sie sind elegant, aber selten naiv. Du Deffands Gedanken über Entfernung, Eitelkeit und Unglück zeigen die Aufklärung von ihrer verletzlichen, weltklugen Seite.
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— Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)
Nächst dem Hunger ist die Eitelkeit die stärkste Triebkraft.
— Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)
Frauen sind niemals stärker, als wenn sie sich mit ihrer Schwachheit bewaffnen.
— Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)
Lass die Hoffnung siegen über die Angst. Lass das Vertrauen siegen über die Ungewissheit. Und deine Liebe wird siegen …
Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
— Platon
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