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Ich kann freilich nicht sagen

Spruchbild: Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird; aber so viel kann i …

Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.

Bedeutung

Georg Christoph Lichtenberg, einer der schärfsten deutschen Aphoristiker des 18. Jahrhunderts, formuliert hier eine pragmatische Notwendigkeit: Verbesserung setzt Veränderung voraus, auch wenn das Ergebnis ungewiss bleibt. Er beansprucht keine Garantien für das Bessere, besteht aber darauf, dass Stillstand keine Option ist, wenn etwas gut werden soll. Das Zitat wirkt in Debatten über Reform, persönlichen Wandel und gesellschaftliche Veränderung bis heute frisch und unverbraucht – ein Plädoyer für Mut und Handlungsbereitschaft.

Verwendung

Ideal für Texte über Mut zur Veränderung, Reform und Aufbruch in neue Phasen des Lebens. Passt zu Neujahrs-Vorsätzen, politischen Reden und persönlichen Wendepunkten und Entscheidungen. Geeignet als prägnanter Einstieg für Artikel über Transformation, Entscheidungsfreude und das Loslassen von Gewohntem.

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Über Georg Christoph Lichtenberg

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1742 - 1799

Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) war der erste deutsche Professor für Experimentalphysik und Begründer des deutschsprachigen Aphorismus.

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Als Physiker, Naturforscher und Mathematiker vereinte Lichtenberg Naturwissenschaft und Literatur in einer zur Aufklärungszeit seltenen Weise. Er lehrte an der Universität Göttingen, wo er bis zu seinem Tod wirkte und mit seinen sogenannten „Sudelbüchern" ein einzigartiges literarisches Werk hinterließ.

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