
Wir müssen uns daran gewöhnen: An den wichtigsten Scheidewegen unseres Lebens stehen keine Wegweiser.
Bedeutung
Ernest Miller Hemingway richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen entscheidung und mut. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Probleme, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Ernest Miller Hemingway
Über den Autor
Schriftsteller · US-Amerikanisch · 1889 - 1961
Ernest Hemingway (1899–1961) erhielt 1954 den Literaturnobelpreis und prägte mit seiner „Eisberg-Theorie" einen kargen, lapidar-modernen Prosastil.
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Hemingway war neben dem Schreiben auch Kriegsberichterstatter, Hochseefischer und Großwildjäger – Erfahrungen, die direkt in sein Werk einflossen. In den 1920er-Jahren lebte er als Europa-Korrespondent in Paris, wo er Gertrude Stein, James Joyce und F. Scott Fitzgerald begegnete. Mit Werken wie „Fiesta", „Wem die Stunde schlägt" und der Novelle „Der alte Mann und das Meer" – für die er 1953 den Pulitzer-Preis erhielt – wurde er zu einem der meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts.
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