
Ich bin wie ich bin, drum nimm mich nur hin! Willst einen Besseren du besitzen, so lass dir ihn schnitzen!
Bedeutung
Der Eintrag lebt von seinem persoenlichen Ton und der leicht verspielten Sprache. Er will keine grosse Theorie beweisen, sondern im Album eine Spur von Zuwendung, Eigenart oder Erinnerung hinterlassen. Die Wirkung entsteht aus der Naehe des Handschriftlichen: Der Spruch klingt wie ein kleiner Gruss, der spaeter wiedergefunden wird und an eine konkrete Person erinnert. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in Poesiealben, Freundschaftsbuecher, handschriftliche Karten oder nostalgische Erinnerungsseiten. Besonders stimmig ist er, wenn der Eintrag leicht, persoenlich und ein wenig altmodisch wirken darf. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Johann Wolfgang von Goethe
Über den Autor
Dichter und Dramatiker · Deutsch · 1749 - 1832
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) schuf mit „Die Leiden des jungen Werthers" und „Faust" zwei Werke, die die europäische Literatur dauerhaft formten.
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Goethe stammte aus einer wohlhabenden Frankfurter Familie und studierte auf Wunsch seines Vaters Rechtswissenschaft, bevor er sich der Dichtkunst zuwandte. Ab 1775 lebte er am Hof in Weimar, wo er als Minister und Freund von Herzog Carl August politische Ämter bekleidete und 25 Jahre lang das Weimarer Hoftheater leitete. Neben der Literatur widmete er sich intensiv der Naturforschung.
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