
Es ist besser, zehn Kinder gemacht als ein einziges umgebracht.
Bedeutung
Das Sprichwort formuliert eine historische moralische Maxime, die das Erschaffen von Leben als ethisch wertvoller gegenüber dem Zerstören darstellte. Es entstammt einer Epoche, in der hohe Kindersterblichkeit und Bevölkerungswachstum als gesellschaftliche Güter galten und Fortpflanzung eine moralische Pflicht war. Die direkte und grobe Gegenüberstellung von Zeugen und Töten ist im heutigen Kontext moralisch problematisch und kann ohne erläuternden historischen Kontext missverständlich oder verletzend aufgenommen werden.
Verwendung
Dieses Sprichwort reflektiert eine historische Bevölkerungsethik, die heute keine Gültigkeit mehr besitzt. Die binäre Gegenüberstellung in seiner Formulierung wirkt im modernen Kontext ohne kritische Einbettung unangemessen und potenziell verletzend. Hinweis für die Redaktion: Spruch enthält eine zeithistorisch bedingte Formulierung, die ohne erläuternden Kontext missverständlich oder anstößig wirken kann. Bitte vor jeder Veröffentlichung sorgfältig prüfen und ggf. vollständig ausschließen.
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