
Gott verläßt die Seinen nicht.
Bedeutung
Dieses Sprichwort aus der deutschen Volksfrömmigkeit formuliert eines der tröstlichsten Versprechen des religiösen Lebens: Gott lässt seine Gläubigen nicht im Stich, selbst in der schwersten Not nicht. Das 'Seinen' meint jene, die sich im Glauben auf Gott beziehen – eine Gemeinschaft der Zugehörigkeit und des gegenseitigen Bundes. Das Sprichwort hat seinen Ursprung in verschiedenen biblischen Aussagen und hat sich als volksfrommer Trost tief in die deutsche Sprache eingegraben. Es gibt Halt in Zeiten der Verlassenheit und des Zweifels.
Verwendung
Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie religiöse Texte über Gottvertrauen, Trost und das Erleben von Fürsorge in schwierigen Zeiten. Auch geeignet als persönliches Trostwort in Beiträgen über Glauben, Verlassenheit und die Erfahrung göttlicher Begleitung. Für volkskundliche Sammlungen oder religiöse Trosttexte über Gottvertrauen bietet dieses Sprichwort einen einprägsamen Beitrag über das tröstliche Versprechen, dass Gott seine Gläubigen nicht verlässt.
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