
Solange ich gekonnt, habe ich gearbeitet, wird’s Feierabend früher als gedacht, nun, in Gottes Namen.
Bedeutung
Hinter dem Satz steckt eine Haltung, die Arbeit und Ruhe gleichermaßen würdigt. Wer nach bestem Können gearbeitet hat, darf den frühen Feierabend annehmen, ohne sich zu rechtfertigen. Die Wendung in Gottes Namen ist hier keine fromme Formel, sondern Ausdruck gelassener Akzeptanz: Was kommt, kommt – und man kann es annehmen, wenn man das Seine getan hat. Das Zitat spiegelt Kolpings soziale Theologie wider, in der ehrliche Arbeit und menschenwürdige Ruhe zusammengehören.
Verwendung
Ruhestandsfeiern, Abschiedsreden oder persönliche Reflexionen über das Ende einer Lebensphase sind der richtige Rahmen für dieses Zitat. Es eignet sich als Widmung für Menschen, die lang und treu gearbeitet haben und jetzt loslassen. In religiösen Kontexten, etwa beim Kirchenjubiläum oder einer Gedenkfeier für Kolping selbst, passt es besonders. Als lockeres Alltagszitat wirkt es etwas zu feierlich.
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Über Adolph Kolping
Über den Autor
Deutsch · 1813 - 1865
Adolph Kolping (1813–1865) war ein deutscher katholischer Priester aus Kerpen, der als Begründer des Kolpingwerkes die soziale Frage der Arbeiterschaft aufgriff.
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