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Der alte Grundsatz ´Auge um Auge´ macht schließlich alle blind

Spruchbild: Der alte Grundsatz ´Auge um Auge´ macht schließlich alle blind

Der alte Grundsatz ´Auge um Auge´ macht schließlich alle blind

Bedeutung

Martin Luther King kritisiert Vergeltung als eine Logik, die am Ende alle beschädigt. Das biblische Bild "Auge um Auge" steht für scheinbar gerechte Gegengewalt, doch der Satz zeigt ihre zerstörerische Kettenwirkung. Wenn jeder Schaden mit gleichem Schaden beantwortet wird, bleibt niemand unversehrt. Die Pointe liegt in der kollektiven Blindheit: Rache verspricht Ausgleich, erzeugt aber eine Welt, in der Orientierung, Mitgefühl und Zukunft verloren gehen.

Verwendung

Passend für Friedensarbeit, Konfliktmoderation, politische Bildung, Schulprojekte oder Texte über Gewaltfreiheit. Der Spruch eignet sich besonders, wenn Eskalation und Rachekreisläufe kritisch betrachtet werden; in akuten Gewaltsituationen braucht er einen sensiblen Rahmen, der Schutz nicht mit Passivität verwechselt oder relativiert.

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Über Martin Luther King

Über den Autor

US-Amerikanisch · 1929 - 1968

Martin Luther King Jr. (1929–1968) war ein US-amerikanischer Baptistenpastor, der als Anführer des Civil Rights Movement die gesetzliche Abschaffung der Rassentrennung erkämpfte.

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King setzte auf zivilen Ungehorsam und religiös begründeten Widerstand, um gegen die Rassentrennung in den US-Südstaaten vorzugehen. 1964 erhielt er für sein Engagement den Friedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde er im Alter von 39 Jahren bei einem Attentat in Memphis erschossen.

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