
Die meisten Menschen sterben an ihren Medikamenten und nicht an ihren Krankheiten
Bedeutung
Jean-Baptiste Molière richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen gesundheit und krankheit. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Der starke Ton gehoert zur Aussage, sollte aber nicht ohne passenden Anlass neben leichten Spruechen stehen.
Verwendung
Er passt in historische oder philosophische Texte ueber Gesundheit, wenn er klar als Zitat und nicht als medizinischer Rat verstanden wird. In automatischen Empfehlungen sollte der Satz vorsichtig eingesetzt werden, weil Gesundheitsthemen schnell missverstaendlich wirken. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Jean-Baptiste Molière
Über den Autor
Dramatiker · Französisch · 1622 - 1673
Jean-Baptiste Molière (1622–1673) war französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker, der die Komödie der Tragödie ebenbürtig machte.
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Als Theaterdirektor und Bühnenautor erhob er das Theater seiner Zeit zum Diskussionsforum über menschliche Verhaltensweisen in der Gesellschaft. Er trat unter dem Künstlernamen Molière auf, während sein bürgerlicher Name Jean-Baptiste Poquelin lautete. Er starb 1673 in Paris, kurz nach einem Auftritt auf der Bühne.
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