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Man weiß, dass die akute Trauer nach solch einem Verlust ablaufen wird, aber man wird …

Spruchbild: Man weiß, dass die akute Trauer nach solch einem Verlust ablaufen wird, aber man wird unge …

Man weiß, dass die akute Trauer nach solch einem Verlust ablaufen wird, aber man wird ungetröstet bleiben, nie Ersatz finden. Alles, was an seine Stelle rückt, und wenn es sie auch ganz ausfüllen sollte, bleibt doch etwas anderes. Und eigentlich ist es recht so. Das ist die einzige Art, die Liebe fortzusetzen.

Bedeutung

Der Spruch sucht Trost, indem er Tod, Verlust oder Abschied in ein tragendes Bild fasst. Liebe, Erinnerung oder Gottesnaehe lassen die verstorbene Person nicht einfach verschwinden, sondern als innere Verbindung weiterwirken. Seine Bedeutung liegt darin, Trauer nicht zu beschleunigen, sondern ihr eine Sprache zu geben, in der Schmerz, Liebe und Hoffnung nebeneinander bestehen duerfen. Gerade weil der Ton schwer ist, sollte die Aussage Trost anbieten, ohne Schmerz zu ueberdecken oder Angehoerigen eine Deutung aufzudraengen.

Verwendung

Er passt in Kondolenzkarten, Traueranzeigen, Erinnerungsseiten oder eine kurze Ansprache am Grab, wenn Schmerz und Trost behutsam nebeneinander stehen sollen. In persoenlichen Nachrichten sollte die Formulierung nur gewaehlt werden, wenn der Ton zur betroffenen Person passt. Wegen Tod, Trauer oder schwerem Trost sollte der Spruch behutsam und nur in einem bewusst passenden Zusammenhang verwendet werden.

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Über Sigmund Freud

Über den Autor

Österreichisch · 1856 - 1939

Sigmund Freud (1856–1939) begründete die Psychoanalyse und entwickelte mit „Die Traumdeutung" (1899) sowie dem Strukturmodell Es, Ich und Über-Ich die moderne Erforschung des Unbewussten.

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Geboren in Freiberg in Mähren, wirkte Freud hauptsächlich in Wien, bevor er 1938 nach London emigrierte. Seine Theorie über kindliche Sexualkonflikte und deren Rolle bei Neurosen stieß zunächst auf Ablehnung in der Ärzteschaft. Neben der Traumdeutung wurden seine „Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse" (1916/17) sein meistgelesenes Werk; im Spätwerk trat er zudem als scharfer Religionskritiker hervor.

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