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Geburt und Tod sind nicht zweierlei Zustände

Spruchbild: Geburt und Tod sind nicht zweierlei Zustände,  sie sind zwei Aspekte desselben Zustands.

Geburt und Tod sind nicht zweierlei Zustände, sie sind zwei Aspekte desselben Zustands.

Bedeutung

Mahatma Gandhi richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen geburt und tod. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Der starke Ton gehoert zur Aussage, sollte aber nicht ohne passenden Anlass neben leichten Spruechen stehen.

Verwendung

Er kann in Essays, Kommentaren oder thematischen Seiten zu Leben stehen, wenn der schwere oder zugespitzte Ton bewusst gewollt ist. Fuer automatische Empfehlungen eignet er sich weniger, weil Tod, Religion, Spott oder kulturelle Sensibilitaet ohne Kontext schnell schroff wirken. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Mahatma Gandhi

Über den Autor

1869 - 1948

Mahatma Gandhi (1869–1948) war der geistige Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, der gewaltlosen Widerstand und zivilen Ungehorsam als politische Kampfmittel etablierte.

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Gandhi entwickelte seine Methoden des gewaltlosen politischen Kampfes zunächst in Südafrika, wo er sich für die Gleichberechtigung der Inder einsetzte. Nach seiner Rückkehr nach Indien 1915 führte er den Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft an, die 1947 endete. Er setzte sich für die Menschenrechte der Unberührbaren (Dalit) ein und trat für einen säkularen Staat ein, in dem Hindus und Muslime friedlich koexistieren sollten.

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