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Wer Tiere quält ist unbeseelt

Spruchbild: Wer Tiere quält ist unbeseelt,  weil Gottes guter Geist ihm fehlt

Wer Tiere quält ist unbeseelt, weil Gottes guter Geist ihm fehlt

Bedeutung

Goethe verknüpft Tierquälerei mit dem Fehlen einer inneren geistigen Grundlage. Unbeseelt meint mehr als gleichgültig – es beschreibt einen Zustand, in dem kein empfindsames Inneres vorhanden ist, das Mitleid oder Rücksicht ermöglicht. Die Begründung läuft über Gott: Wer Gottes guten Geist nicht in sich trägt, handelt ohne Empathie und ohne Gewissen. Der Reim und der knappe Rhythmus machen den Satz einprägsam, fast wie ein Urteil. Die religiöse Rahmung ist für das Verständnis wesentlich.

Verwendung

Tierschutztexte und pädagogische Kontexte, wo Mitgefühl gegenüber Tieren gelehrt wird, sind ein geeigneter Rahmen für dieses Zitat. Die religiöse Formulierung – Gottes Geist, unbeseelt – schränkt den Einsatz etwas ein: In säkularen Kontexten sollte die theologische Sprache eingeordnet werden, damit die Botschaft über den Glaubensrahmen hinaus wirksam ist.

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Über Johann Wolfgang von Goethe

Über den Autor

Dichter und Dramatiker · Deutsch · 1749 - 1832

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) schuf mit „Die Leiden des jungen Werthers" und „Faust" zwei Werke, die die europäische Literatur dauerhaft formten.

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Goethe stammte aus einer wohlhabenden Frankfurter Familie und studierte auf Wunsch seines Vaters Rechtswissenschaft, bevor er sich der Dichtkunst zuwandte. Ab 1775 lebte er am Hof in Weimar, wo er als Minister und Freund von Herzog Carl August politische Ämter bekleidete und 25 Jahre lang das Weimarer Hoftheater leitete. Neben der Literatur widmete er sich intensiv der Naturforschung.

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Quadratisches Spruchbild: Wer Tiere quält ist unbeseelt,  weil Gottes guter Geist ihm fehlt

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