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Sprüche über Abschied

198 Sprüche — Seite 2

  1. Was der Sonne entgegenwandert, lässt den Schatten hinter sich.

  2. Niemand kennt den Tod. Es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.

    Sokrates

  3. Der Nachteil des Himmels besteht darin, dass man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird

    Mark Twain

  4. Mit Trauer haben wir vernommen, den Abschied, ohne großes Wort. Ein lieber Mensch ist uns genommen, jedoch im Herzen lebt er fort.

  5. Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

  6. Es gibt zwei Arten von Abschieden: den einen erlebt man, den andern erleidet man.

  7. Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Sachen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer.

    Michel de Montaigne

  8. Der Tod ist wie ein Horizont, er ist lediglich die Grenze unseres Sehvermögens.

  9. Man sieht die Sonne untergehen und erschrickt doch, wenn es Nacht wird.

  10. Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen. Lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen, mitten in uns

    Rainer Maria Rilke

  11. Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut.

    Arthur Schnitzler

  12. Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhaus errichtetes ewiges Haus im Himmel.

  13. Man muss gehen, so lange man noch laufen kann.

    Gustav Walter Heinemann

  14. Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.

    Rainer Maria Rilke

  15. Laß mein Aug den Abschied sagen, den mein Mund nicht nehmen kann! Schwer, wie schwer ist er zu tragen, und ich bin doch sonst ein Mann.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Der Tod ist gar nichts; nur der Gedanke an ihn ist traurig.

    Voltaire

  17. Durch Zufall lernten wir uns kennen, doch war es nur für kurze Zeit, durch Schicksal werden wir uns trennen, vielleicht für alle Ewigkeit. Hab Dank für all die Stunden, die ich mit dir verbracht, …

  18. Begrenzt ist das Leben - doch unendlich die Erinnerung.

  19. Entfernung und lange Abwesenheit tun jeder Freundschaft Eintrag.

    Arthur Schopenhauer

  20. In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn; man muß sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen.

    Johann Wolfgang von Goethe

Abschied gehört zu den ambivalentesten Momenten des Lebens: Er beendet etwas, macht aber gleichzeitig Raum frei für das, was noch kommt. Ob es der Aufbruch eines engen Freundes ist, das Ende einer Lebensphase oder ein stiller Abschied im Alltag – stets mischt sich im Loslassen Wehmut und leises Vorwärtssehen.

Gerade darin liegt seine besondere Kraft: Abschied trägt beides in sich – den Schmerz des Verlustes und die stille Hoffnung auf Wiederbegegnung. Was sich nur schwer in Worte fassen lässt, gewinnt im Nachdenken über dieses Thema oft erst seine eigentliche Gestalt.