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Sprüche über Einigkeit

306 Sprüche — Seite 4

Wo verschiedene Menschen, Stimmen oder Kräfte in eine gemeinsame Richtung finden, entsteht Einigkeit. Sie setzt nicht völlige Gleichförmigkeit voraus, sondern den Willen, trotz Unterschiede etwas Verbindendes zu erkennen und zu bewahren. Deshalb ist dieses Thema für Gemeinschaften ebenso wichtig wie für persönliche Beziehungen.

Ihr eigentlicher Reiz liegt darin, dass Einigkeit nicht aus Zwang, sondern aus Verständnis und gemeinsamem Ziel wächst. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie wertvoll Zusammenklang ist, wenn er nicht Uniformität fordert, sondern Verbundenheit ermöglicht.

  1. Was die Liebe so lästig macht, ist der Umstand, dass sie ein Verbrechen ist, das man nicht ohne Komplizen begehen kann.

    Charles Baudelaire

  2. Die Ruhe ist die natürliche Stimmung eines wohl geregelten, mit sich einigen Herzens.

    Wilhelm von Humboldt

  3. Eine Beziehung entsteht nur dann, wenn das Denken sie herstellt.

    Simone Weil

  4. Tiefste Gemeinschaft kommt aus einem gemeinsamen Wollen. Das Wollen ist das Elementarste in unserem Wesen

    Albert Schweitzer

  5. Schuld haben sie beide nicht: Weder der Mensch, noch das Schicksal; sie passen nur immer ganz genau aufeinander.

    Wilhelm Raabe

  6. Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich

    Christina I. von Schweden

  7. Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können

    John F. Kennedy

  8. In bescheidenen Verhältnissen ist es leicht, Gleichheit walten zu lassen.

    Tacitus

  9. Wenn zwei Kleinliche sich paaren, mög' die andern Gott bewahren. Knausern beide im Verein, wird es unerträglich sein.

    Otto Julius Bierbaum

  10. Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.

    Antiphon

  11. Wir müssen nicht immer nur versuchen herauszufinden, was uns trennt, sondern was wir gemeinsam haben.

    John Ruskin

  12. Ein Führer entsteht nur, wenn eine Gefolgschaft bereits da ist.

    Ludwig Marcuse

  13. Gut gehauene Steine schließen sich ohne Mörtel aneinander.

    Marcus Tullius Cicero

  14. Jedermann hat sich zu bemühen, sich den Menschen anzupassen.

    Thomas Hobbes

  15. Versuchen wir, das Beste eines jeden Menschen zu erkennen, den Andren im bestmöglichen Licht zu sehen. Diese Einstellung erzeugt sofort ein Gefühl der Nähe, eine Art Geneigtheit, eine Verbindung …

    Dalai Lama

  16. Wissen ist die niederste Art nicht vereinigten Wissens; Wissenschaft ist teilweise vereinigtes, Philosophie völlig vereinigtes Wissen

    Herbert Spencer

  17. Alle Dinge haben ihr Geheimnis, und die Poesie ist das Geheimnis, das alle Dinge haben.

    Frederico Garcia Lorca

  18. Frieden und Gerechtigkeit sind zwei Seiten der gleichen Münze

    Dwight "Ike" David Eisenhower

  19. Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.

    Anatole France

  20. Die Gefolterten sagen zu allem ja und weil sie dann nicht zu widerrufen wagen, müssen sie alles mit dem Tode besiegeln.

    Friedrich Spee von Langenfeld