Wahrer Reichtum besteht nicht im Besitz, sondern im Genießen.
— Ralph Waldo Emerson
60 Genuss Zitate von bekannten Dichtern, Philosophen und Persönlichkeiten. Mit Quellenangabe — ideal für Präsentationen, Vorworte und Reden.
Die Gaben der Natur und des Glücks sind nicht so selten wie die Kunst, sie zu genießen
— Marquis de Vauvenargues
Meine Mutter hatte einen Haufen Ärger mit mir, aber ich glaube, sie hat es genossen.
— Mark Twain
Es ist nicht das Wissen, sondern das Lernen, nicht das Besitzen, sondern das Erwerben, nicht das Dasein, sondern das Hinkommen, was den größten Genuß gewährt.
— Carl Friedrich Gauß
Glück und Schmerzlosigkeit müssen wir dankbar annehmen und genießen, nie aber fordern.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Ohne einen feinen Beisatz von Selbstironie ist jeder Mensch mehr oder weniger ungenießbar. Daher gibt es so viele Ungenießbare.
— Theodor Fontane
Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken, und einige wenige kauen und verdauen.
— Francis Bacon
Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurückläßt, ist bleibend.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Der Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuss ist.
— Oscar Wilde
Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
— Mahatma Gandhi
Wer noch nie einem Feind verziehen hat, hat noch nie eine der höchsten Lebensfreuden genossen
— Johann Kaspar Lavater
Ein Bilderbuch ist diese Welt, das manchem herzlich wohl gefällt, der blätternd Bild um Bild genießt, vom Text nicht eine Zeile liest.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Kennst du den Unterschied zwischen Schaffenden und Genießenden? Genießende glauben, dem Baum liege es an der Frucht; die Schaffenden wissen, dass es ihm am Samen lag.
— Friedrich Nietzsche
Es gibt Leute, die so sehr Feind ihrer selbst sind, dass sie lieber ein Unglück haben, das sie haben kommen sehen: weil sie es vorausgesehen haben, als den Genuss eines Glücks, auf das sie nicht gefasst waren.
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Die Anziehung der klugen Frau bedingt den klugen Mann, der diese Klugheit zu schätzen und zu genießen weiß.
— Christa Schyboll
Die Völker und die einzelnen Menschen sind nur am besten, wenn sie am frohesten sind: und verdienen den Himmel, wenn sie ihn genießen.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
— Winston Churchill
Der Weise aber entscheidet sich bei der Wahl der Speisen nicht für die größere Masse, sondern für den Wohlgeschmack.
— Epikur
Es gibt keinen größeren Genuss auf Erden als den Schlaf, wenn man schlafen will.
— Anton Tschechow
Es gibt eigentlich gar keinen Genuss anders als im Gebrauch und Gefühl der eigenen Kräfte, und der größte Schmerz ist wahrgenommener Mangel an Kräften, wo man ihrer bedarf.
— Arthur Schopenhauer
Der Wein ist die Erquickung des Herzens, wenn er aber ohnmässig getrunken wird, ist er der Tod der Seele.
— Abraham a Sancta Clara
Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Der Schöpfer, der den Menschen zwingt, Nahrung aufzunehmen, um zu leben, ladet ihn durch Appetit dazu ein und belohnt ihn durch den Genuß.
— Jean Anthelme Brillat-Savarin
Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!
— Peter Altenberg
Das Erforschen eines neuen Gerichtes tut mehr für die menschliche Fröhlichkeit als das Erforschen eines neuen Sterns
— Jean Anthelme Brillat-Savarin
Ein Idealist ist ein Mann, der aus der Tatsache, dass die Rose besser riecht als der Kohl, darauf schließt, eine Suppe aus Rosen müsse auch besser schmecken.
— Ernest Miller Hemingway
Als ob es eine Kunst wäre, mit viel Geld ein anständiges Mahl herzurichten! Kinderleicht ist das, der größte Esel bringt das zuwege. Wer sein Handwerk versteht, der braucht wenig Geld und kocht trotzdem gut.
— Jean-Baptiste Molière
Nicht alles, was Genuss bereitet, ist auch wohltuend. Aber alles, was wohltuend ist, bereitet auch Genuss.
— Pythagoras
Alles, was schön ist, das will so ein Mann genießen, und um es zu genießen, muss er es besitzen.
— John Knittel
Wenn ich gut gegessen habe, ist meine Seele stark und unerschütterlich; daran kann auch der schwerste Schicksalsschlag nichts ändern.
— Jean-Baptiste Molière
Der größte Sinnesgenuss, der gar keine Beimischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit.
— Immanuel Kant
Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.
— Rosa Luxemburg
Wer ein lebenslängliches Glück mit einem schönen Weibe wünscht, gleicht einem Trinker, der den Geschmack des Weines dadurch dauernd zu genießen sucht, dass er seinen Mund immer voll davon behält.
— George Bernard Shaw
Man verschlafe ruhig die Hälfte des Lebens - man wird die andere Hälfte doppelt genießen.
— Carl Ludwig Schleich
Es bleibt der letzte und allgemeine Maßstab für den Wert eines Menschen, ob er auch der Andacht fähig, ob er seine Gedanken vom Staub des Alltags losmachen und eine Feierstille in sich erzeugen und würdig genießen kann.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Der Geizige hat keinen, der Verschwender einen unnützen Genuß von dem Seinen.
— Johann Peter Hebel
Pillen und Pulver haben sich zu einer Art psychischem Konfekt entwickelt.
— Friedrich Georg Jünger
Jugend ist die Zeit des Lebensgenusses, die Triumphe des Mannesalters und der Reichtum vorgerückter Jahre bieten keinen Ersatz für eine in genußloser Anstrengung vergeudete Jugend.
— Johann Nepomuk Nestroy
Man braucht den Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen.
— Antoine de Rivarol
Es geht nicht darum, wie viel wir besitzen, sondern wie viel wir genießen, das sorgt für Glücksgefühl.
— Charles Haddon Spurgeon
Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.
— Johann Wolfgang von Goethe
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