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Sprüche über Gewalt

73 Sprüche — Seite 2

Gewalt zeigt die dunkle Seite menschlicher Macht. Sie setzt sich nicht mit Einsicht, sondern durch Zwang, Angst oder Schmerz durch und hinterlässt dabei oft Wunden, die weit über den Augenblick hinausreichen. Deshalb ist dieses Thema nicht nur politisch oder körperlich, sondern immer auch moralisch und seelisch von großer Schwere.

Sprüche und Zitate zum Thema Gewalt lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.

  1. Des Glücks Gewalt hat Monds Gestalt.

  2. Zeigt mir einen Mann der Gewalttat, mit dem es ein gutes Ende genommen hat, und ich will ihn zu meinem Lehrer machen.

    Laotse

  3. Wenn man nur die Wahl hat zwischen Feigheit oder Gewalt, würde ich zur Gewalt raten

    Mahatma Gandhi

  4. Gewalt macht den Menschen zur Sache.

    Simone Weil

  5. Die Umstände haben weniger Gewalt, uns glücklich oder unglücklich zu machen, als man denkt, aber die Vorwegnahme zukünftiger Umstände in der Phantasie eine ungeheure.

    Hugo von Hofmannsthal

  6. Wenn der Staat missglückte Eheversuche mit Gewalt zusammenhalten will, so hindert er dadurch die Möglichkeit der Ehe selbst, die durch neue, vielleicht glücklichere Versuche befördert werden könnte.

    Friedrich von Schlegel

  7. Mit vernünftiger Überlegung kommt man seinen Feinden gegenüber weiter als mit unverständigen Gewaltstreichen.

    Thukydides

  8. Was mit Gewalt gewonnen wird, hat keine Dauer

    Oliver Cromwell

  9. Gewalt vernichtet was das Leben lebenswert macht

    Else Pannek

  10. Mit bloßen Listen und Kniffen, mit purer Gewalt, mit bloßem Geld und schlauen Praktiken wird die Welt doch nun einmal nicht einzig und allein regiert.

    Adolph Kolping

  11. Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.

    Seneca

  12. Nicht gierig, stolz, gewaltsam sei auf Erden, Aus Staub bist du, darfst nicht zu Feuer werden.

  13. Wir wissen, dass durch Naturnotwendigkeit jeder über den herrscht, über welchen er Gewalt hat.

    Thukydides

  14. Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst!

    Georg Büchner

  15. Solange der Mensch der rastlose Zerstörer alles Lebens bleibt, das er als niedrig ansieht, wird er nie wissen, was Gesundheit bedeutet, wird er nie wirklich Frieden finden

    Pythagoras

  16. Oft lässt sich das, was sich nicht durch Gewalt besiegen lässt, ganz einfach durch Geduld besiegen.

  17. Nicht die Gewalt der Armee noch die Tüchtigkeit der Waffen, sondern die Kraft des Gemüts ist es, welche Siege erkämpft.

    Johann Gottlieb Fichte

  18. Die Empfänglichkeit für Kultur wird künftig den Ausschlag geben, und nicht die Gewalt

    Jakob Bosshart

  19. Überall, wo Gewalt statt Rechts galt, ward die Gewalt niemals recht alt.

    Daniel Sanders

  20. Die Gewalt lebt davon, dass sie von anständigen Leuten nicht für möglich gehalten wird.

    Jean-Paul Sartre