Sprüche über Gewalt
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Gewalt zeigt die dunkle Seite menschlicher Macht. Sie setzt sich nicht mit Einsicht, sondern durch Zwang, Angst oder Schmerz durch und hinterlässt dabei oft Wunden, die weit über den Augenblick hinausreichen. Deshalb ist dieses Thema nicht nur politisch oder körperlich, sondern immer auch moralisch und seelisch von großer Schwere.
Sprüche und Zitate zum Thema Gewalt lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.
Zeige dem Gewaltsamen die geräuschlose Stärke tiefer Überzeugung.
— Johann Kaspar Lavater
Besser wenig mit Liebe als viel mit Fäusten.
Die Gewaltigen handeln mit Geld, die Schwachen mit Recht.
Es gibt kein grausameres Tier als einen Menschen ohne Mitleid.
— August von Kotzebue
Gewalt ist der Bankrott der Unvernunft.
— José Ortega y Gasset
Vieles Gewaltige lebt, und nichts ist gewaltiger als der Mensch.
— Sophokles
Liebe ist ein seltenes Kraut, das selbst den geschworenen Feind zum Freund macht, und dieses Kraut erwächst aus der Gewaltlosigkeit.
— Mahatma Gandhi
Durch Gewalt läßt sich niemand für die Tugend begeistern.
— Rahel Varnhagen von Ense
Geld, Gewalt und Herrengunst zerbricht Ehre, Recht und alle Kunst.
— Georg Rollenhagen
Der Krieg ist ein Akt der Gewalt, und es gibt in der Anwendung derselben keine Grenzen.
— Carl Philipp Gottfried von Clausewitz
Einen Krieg beginnen, heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn auflösen.
— Christian Morgenstern
Wer noch einmal eine Waffe in die Hand nimmt, dem soll die Hand abfallen.
— Franz Josef Strauß
Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller, als Ströme von Blut zu vergießen.
— Lord Byron
Mit Gewalt lässt sich nichts Positives schaffen. Dazu bedarf es der Liebe.
Die Gewalt besitzt nicht halb so viel Macht wie die Milde.
— Samuel Smiles
Es gibt kein gefährlicheres Beispiel, als wenn ehrliche Leute das Gute mittels Willkür und Gewalt einführen.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Ein Freund ist ein Bewaffneter, gegen den man ohne Waffen kämpft.
— Alphonse Karr
Gewalt und Druck über sich macht gewiss weniger Elend als Leere, innere Leerheit.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Das größte Rätsel der Geschichte ist, wie die schlechten Vorwände für Kriege immer wieder über die guten Gründe für Frieden siegten.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Jede erfolgreiche Gewalttat ist allermindestens ein Skandal, das heißt, ein böses Beispiel.
— Jacob Christoph Burckhardt