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Sprüche über Intelligenz

228 Sprüche — Seite 8

Intelligenz zeigt sich nicht nur im schnellen Denken, sondern ebenso in der Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, angemessen zu urteilen und Möglichkeiten vorausschauend einzuschätzen. Sie wirkt oft unspektakulär und doch weitreichend, weil sie Orientierung schafft, wo andere nur Einzelheiten sehen. Darum bleibt dieses Thema so faszinierend.

Ihr eigentlicher Wert liegt darin, dass sie nicht bloß klüger erscheinen will, sondern Wirklichkeit besser erfasst. Intelligenz braucht Nüchternheit, Selbstkorrektur und innere Beweglichkeit, um nicht in bloße Eitelkeit oder kalte Berechnung zu kippen.

  1. Richtiges Denken ist Quell und Bedingung richtigen Schreibens.

    Horaz

  2. Selbst gebildete Frauen vertragen nicht immer andauernd gleichmäßiges Glück und fühlen einen unbegreiflichen Antrieb zu Teufeleien und Narrheiten, durch die Abwechslung ins Leben kommt.

    Honoré de Balzac

  3. Um die Menschen klug zu machen, muss man klug sein; sie dumm zu machen, muss man dumm scheinen.

    Ludwig Börne

  4. Man wird am ehesten betrogen, wenn man sich für klüger als die anderen hält.

    René Descartes

  5. Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Der Verstand ist eine Autorität.

    Arthur Rimbaud

  7. Als Gott dem Menschen die Intelligenz gab, war die Frau gerade gegangen um sich frisch zu machen

  8. Das Zubehör eines Sängers: Ein großer Brustkorb, ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis, zehn Prozent Intelligenz, sehr viel schwere Arbeit und ein gewisses Etwas im Herzen.

    Enrico Caruso

  9. Staatskunst ist die kluge Anwendung persönlicher Niedertracht für das Allgemeinwohl

    Abraham Lincoln

  10. Um zu handeln, muss man toll sein. Ein einigermaßen vernünftiger Mensch begnügt sich mit dem Denken.

    Georges Clemenceau

  11. Das Wissen ist ein Schatz, aber dessen Ausübung ist der Schlüssel dazu.

    Thomas Fuller

  12. Bei der Erfahrung kommt es darauf an, mit welchem Sinn man an die Wirklichkeit geht. Ein großer Sinn macht große Erfahrungen und erblickt in dem bunten Spiele der Erscheinungen das, worauf es ankommt.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  13. Wie nah wohl zuweilen unsere Gedanken an einer großen Entdeckung hinstreichen mögen?

    Georg Christoph Lichtenberg

  14. Die Schwerkraft des Geistes lässt uns nach oben fallen

    Simone Weil

  15. Originelle Formulierungen sind noch lange nicht originelle Einsichten.

    Ludwig Marcuse

  16. Das Landleben kann man nicht erlernen, auch nicht aus Büchern.

    John Steinbeck

  17. Es geht mit den Kindern des Geistes wie mit den irdischen: sie wachsen, während sie schlafen.

    Hans Christian Andersen

  18. Man muss nicht viel sprechen, man muss wesentlich sprechen.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  19. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung: Er kann denken. Er hat Bewußtsein seiner selbst.

    René Descartes

  20. Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.

    René Descartes