Sprüche und Zitate von Johann Wolfgang von Goethe
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Über den Autor
Dichter und Dramatiker · Deutsch · 1749 - 1832
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) schuf mit „Die Leiden des jungen Werthers" und „Faust" zwei Werke, die die europäische Literatur dauerhaft formten.
Mehr auf WikipediaSeelenleiden zu heilen vermag der Verstand wenig, die Zeit viel, entschlossene Tätigkeit alles.
Wer sich dem Notwendigsten widmet, geht überall am sichersten zum Ziel.
Taste aber nur einer das Eigentum an, und der Mensch mit seinen Leidenschaften wird sogleich da sein
Wer ist der glücklichste Mensch? Der fremdes Verdienst zu empfinden weiß und am fremden Genuss sich wie am eignen zu freun.
Wer nicht die Welt in seinen Freunden sieht, verdient nicht, dass die Welt von ihm erfahre.
Habe deine Zwecke im Ganzen vor Augen und lasse dich im Einzelnen durch die Umstände bestimmen
Ein edler Mann wird durch ein gutes Wort der Frauen weit geführt.
Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen, wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.
Es ist einer eignen Betrachtung wert, dass die Gewohnheit sich vollkommen an die Stelle der Liebesleidenschaft setzen kann: sie fordert nicht sowohl eine anmutige als bequeme Gegenwart, alsdann ab …
Man könnt' erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären.
Die Menschen begreifen gar nicht, wie ernst man sein muss, um heiter zu sein.
Durch ein paar Züge aus dem Becher der Liebe hält uns die Natur für ein Leben voll Mühe schadlos.
Die Welt ist nicht aus Brei und Mus geschaffen, deswegen haltet euch nicht wie Schlaraffen: Harte Bissen gibt es zu kauen; wir müssen erwürgen oder verdauen.
Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein.
Nur im Unglück empfinden wir recht vollkommen all die großen Eigenschaften, die nötig sind, um es zu ertragen.
Ein altes Wort bewährt sich leider auch an mir, daß Glück und Schönheit sich dauerhaft nicht vereint.
Elender ist nichts als der behagliche Mensch ohne Arbeit, das Schönste der Gaben wird ihm Ekel.
Alles, was uns begegnet, läßt Spuren zurück, alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei; doch ist es gefährlich, sich davon Rechenschaft geben zu wollen.
Es kommt darauf an, dass sich ein Kapital bildet, was nie ausgeht.
Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.