Sprüche über Jugend
305 Sprüche — Seite 7
Die Jugend trägt das Leuchten des Anfangs in sich und zugleich jene Unruhe, aus der Aufbruch und Irrtum entstehen. In dieser Lebensphase drängen Sehnsucht, Widerspruch, Neugier und Selbstentwurf mit besonderer Kraft nach vorn. Darum wirkt dieses Thema lebendig, idealistisch und bisweilen schmerzlich zugleich.
Was sie so prägend macht, ist nicht nur ihre Frische, sondern auch ihre Offenheit für Möglichkeiten. Jugend steht für Werden, Versuch und Wandel und erinnert daran, dass viele Haltungen des späteren Lebens in frühen Jahren ihren ersten Ton finden.
Mit den Alten soll man ratschlagen und mit den Jungen fechten.
Reisen macht einen jungen Mann an Erfahrungen alt.
Demut, diese schöne Tugend, ziert das Alter wie die Jugend
Die Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenn du in der Jugend keinen Spaß hast, wirst du ihn im Alter auch nicht haben.
Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen.
— John Steinbeck
Reisen ist in der Jugend ein Teil der Erziehung, im Alter ein Teil der Erfahrung.
— Francis Bacon
Es gibt Menschen, die in ihrem Alter ihre Jugend haben
— Richard Rothe
Alt und jung, wir alle befinden uns auf unserer letzten Reise.
— Robert Louis Stevenson
Was die Alten gebaut, können die Jungen nicht unter Dach halten.
Die Jugend hat Heimweh nach der Zukunft.
— Jean-Paul Sartre
Schwere Arbeit in der Jugend ist sanfte Ruhe im Alter.
Die junge Generation hat auch heute noch Respekt vor dem Alter - beim Wein, beim Whiskey und bei alten Möbeln.
Ohrfeige nennt man diese Handlung, der Forscher nennt es Kraftverwandlung.
Die Alten möchten die Jugend immer klüger machen, als sie selber ehedem waren; sie vergessen aber, dass auch sie sich damals genau ebenso klüger dünkten als die ihnen ratenden Alten.
— Peter Sirius
Die Jungen sind die härtesten und ungerechtesten Richter.
— Paul Keller
Alter ist keine Frage von Jahren. Alt geworden ist nur, wer das Gefühl hat, seine Jugend hinter sich zu haben.
Es ist ein frommer Wunsch aller Väter, das, was ihnen selbst abgegangen, an den Söhnen realisiert zu sehen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Auch in Frauen bewahrt das Alter vieles, was man in ihrer Jugend vergeblich suchen würde.
— Wilhelm von Humboldt
Es ist niemand gern alt, und doch will jedermann gern alt werden.