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Sprüche über Kinder

287 Sprüche — Seite 6

In Kindern erscheint das Leben noch einmal als Anfang, Möglichkeit und unverbrauchter Blick auf die Welt. Sie bringen Leichtigkeit, Unmittelbarkeit und Wahrhaftigkeit mit sich und entlarven oft durch ihre bloße Gegenwart die Übertreibungen der Erwachsenen. Deshalb berührt dieses Thema Hoffnung, Verantwortung und Staunen zugleich.

Ihr Wert liegt nicht nur in dem, was aus ihnen werden soll, sondern in dem, was sie schon sind. Kinder erinnern an Vertrauen, Lernfreude und Schutzbedürftigkeit und machen sichtbar, wie entscheidend Fürsorge und Vorbild für jedes Wachsen sind.

  1. Kinder sind wie Blumen. Man muss sich zu ihnen nieder beugen, wenn man sie erkennen will.

    Friedrich Fröbel

  2. Ist die Jugend euch entschwunden, kehrt sie euch erneut zurück, wenn ihr Eltern treu verbunden, sonnt euch in der Kinder Glück.

    Daniel Sanders

  3. Lasset die Kinder zu mir kommen, und wehret ihnen nicht. Denn ihnen gehört das Königreich Gottes.

  4. Den Vater kennt man an dem Kind, den Herrn an seinem Hausgesind.

  5. Die Menschen fürchten den Tod, wie Kinder sich fürchten, im Dunkeln zu gehen

    Francis Bacon

  6. Man fragt die Kinder groß nicht, was sie klein getragen haben.

  7. Kinder sind nicht nur Gegenstand der Erziehung, es sind himmlische Wegweiser, Muster, Engelsbilder des unverdorbenen Menschentums und einer heiligen Natur in uns.

    Bogumil Goltz

  8. Wenn Kinder und Narren zu Markte gehen, lösen die Krämer Geld.

  9. Erziehen ist vor allem Sache des Herzens.

    Don Bosco

  10. Dir soll die Zukunft Blüten tragen, in allen Farben leuchtend schön. Viel Freude soll an allen Tagen hell über deinem Leben stehn.

  11. Am meisten wird ein kleines Kind geliebt, bis es heranwächst, ein krankes Kind, bis es gesund ist, und ein abwesendes Kind, bis es heimkommt.

  12. Kinder sind das einzige, was in einem modernen Haushalt noch mit der Hand gewaschen werden muss.

  13. Das erste, was Kinder in der Schule lernen, ist, dass andere Kinder mehr Taschengeld bekommen als sie.

  14. Der Winter ist den Kindern hold, die jüngsten sind's gewohnt. Ein Engel kommt, die Flüglein Gold, der gute Kinder lohnt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Der Umgang mit Kindern ist gesund für die Seele.

    Fjodor M. Dostojewski

  16. Zu dem, "was einer hat", rechnete ich Frau und Kinder nicht, da er von diesen vielmehr gehabt wird.

    Arthur Schopenhauer

  17. Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. Oh nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  18. Bist du alt, so gehorche deinen Kindern!

  19. Was einer daheim hat, das braucht er nicht aussen zu suchen.

  20. Niemand der Kinder hat, braucht alt zu werden, wenn er nicht will. Er braucht nur an ihnen jung zu bleiben.

    Johannes von Müller