Sprüche über Kinder
287 Sprüche — Seite 8
In Kindern erscheint das Leben noch einmal als Anfang, Möglichkeit und unverbrauchter Blick auf die Welt. Sie bringen Leichtigkeit, Unmittelbarkeit und Wahrhaftigkeit mit sich und entlarven oft durch ihre bloße Gegenwart die Übertreibungen der Erwachsenen. Deshalb berührt dieses Thema Hoffnung, Verantwortung und Staunen zugleich.
Ihr Wert liegt nicht nur in dem, was aus ihnen werden soll, sondern in dem, was sie schon sind. Kinder erinnern an Vertrauen, Lernfreude und Schutzbedürftigkeit und machen sichtbar, wie entscheidend Fürsorge und Vorbild für jedes Wachsen sind.
Es ist ein frommer Wunsch aller Väter, das, was ihnen selbst abgegangen, an den Söhnen realisiert zu sehen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Viele KInder sind das Leid der Mutter.
Wüchsen die Kinder in der Art fort, wie sie sich andeuten, so hätten wir lauter Genies.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wer keine Kinder hat, weiß nicht, warum er lebt.
Der Schüler sieht den Lehrer nur als Zuchtmeister und die Geissel der Kindheit an.
— Jean-Baptiste Rousseau
Tradition ist die Methode, die verhindern will, dass Kinder ihre Eltern übertreffen.
— Jean Jaurès
Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.
— John Wilmot, Earl of Rochester
Ohne Kinder wäre die Welt eine Wüste.
— Jeremias Gotthelf
Schafft die Tränen der Kinder ab! Das lange Regnen in den Blüten ist so schädlich!
— Jean Paul
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Ihr Kinder, lernet jetzt genug! Ihr lernt nichts mehr in alten Tagen.
— Gottlieb Konrad Pfeffel
Ich bin meiner Mutter nicht an den Zehen gewachsen.
Böse Eltern machen fromme Kinder.
Die Kindheit ist ein Augenblick Gottes.
— Achim von Arnim
Draussen hat man hundert Augen, daheim kaum eins.
Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.
— Epikur
Verzweifle nicht, wenn du deinen Kindern nicht das Beste von allem bieten kannst. Gib ihnen einfach das Beste von dir selbst.
Kinder sind nicht nur freundliche Lichtstrahlen des Himmels, sondern auch ernste Fragen aus der Ewigkeit.
— Friedrich Schleiermacher
Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen; so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren. Denn der eine hat die, …
— Johann Wolfgang von Goethe
Fleissige Mutter hat faule Töchter.