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Sprüche über Lernen

712 Sprüche — Seite 16

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist es weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Wer bereit ist zu lernen, gibt zu, noch nicht fertig zu sein – und das ist keine Schwäche, sondern die Bedingung jeder echten Entwicklung. Demut und Neugier zusammen öffnen jenen Horizont, der sich still, aber dauerhaft erweitert, wann immer ein Mensch wirklich hinschaut und zuhört.

  1. Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.

    Carmen Sylva

  2. Mach andern Freude! Du wirst erfahren, dass Freude freut.

    Friedrich Vischer

  3. Müßiggang ist aller Laster Anfang

  4. Sein und Wissen ist ein uferloses Meer: Je weiter wir vordringen, um so unermesslicher dehnt sich aus, was noch vor uns liegt; jeder Triumph des Wissens schließt hundert Bekenntnisse des Nichtwissen …

    Isaac Newton

  5. Das Unglück ist unser größter Lehrmeister

    Honoré de Balzac

  6. Not lehrt beten! Arbeit lehrt, Wie man gegen Not sich wehrt.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  7. Du kannst etwas nicht ändern: wie wär's, wenn du dich ändern würdest?

  8. Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend auf's Gemüt.

    Wilhelm Busch

  9. Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf

    Oscar Wilde

  10. Mancher will fliegen, ehe er Federn hat

  11. Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze

    Franz Kafka

  12. Als erstes im Bankgeschäft lernt man den Respekt vor Nullen.

    Carl Fürstenberg

  13. Ein Rückschlag ist die Möglichkeit, etwas noch einmal neu und klüger anzufangen.

    Henry Ford

  14. Erst unter Kuß und Spiel und Scherzen erkennst du ganz, was Leben heißt: o lerne denken mit dem Herzen, und lerne fühlen mit dem Geist.

    Theodor Fontane

  15. Die Wissenschaft ist für jene, die lernen; die Dichtkunst für jene, die wissen.

    Joseph Roux

  16. Es ist zwischen Wissen und Tun ein himmelweiter Unterschied. Wer aus dem Wissen allein sein Handwerk macht, der hat wahrlich acht zu geben, dass er das Tun nicht verlerne.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  17. In der Fremde hört man mehr zu als zu Hause.

  18. Lehre den Hund zu schnappen und bald wird er dich beißen.

  19. Etwas sollen wir unseren so genannten guten Freunden immer abzulernen suchen - ihre Scharfsichtigkeit für unsere Fehler.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  20. Jedes Sehen will gelernt und geübt sein. Man sieht bloß, was man unterscheidet, und man unterscheidet nur, wofür man sich einmal interessierte und was man mit Namen zu nennen weiß.

    Carl Spitteler