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Sprüche über Lernen

712 Sprüche — Seite 32

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist es weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Wer bereit ist zu lernen, gibt zu, noch nicht fertig zu sein – und das ist keine Schwäche, sondern die Bedingung jeder echten Entwicklung. Demut und Neugier zusammen öffnen jenen Horizont, der sich still, aber dauerhaft erweitert, wann immer ein Mensch wirklich hinschaut und zuhört.

  1. Ich ruf euch eure Abkunft ins Gewissen: Ihr seid nicht da, zu leben gleich den Kühen, doch zum Verfolg von Tüchtigkeit und Wissen.

    Dante Alighieri

  2. Lerne nur das Glück zu ergreifen, denn das Glück ist immer da.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Entdecke Fehler bei dir, bereinige sie; kannst du keine finden, sei umso mehr auf der Hut.

  4. Älter werde ich stets, niemals doch lerne ich aus.

    Solon

  5. Wir bleiben nicht gut, wenn wir nicht immer besser zu werden trachten.

    Gottfried Keller

  6. Was man von der Mutter hat, das sitzt fest und läßt sich nicht ausreden.

    Wilhelm Raabe

  7. Vielleicht kann man glücklich sein, wenn man es sein will. Und ich habe einmal gelesen, man könne das Glück lernen. Das hat mir gefallen.

    Theodor Fontane

  8. Es ist von größter Wichtigkeit, dass Kinder arbeiten lernen. Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muß.

    Immanuel Kant

  9. Wer in der Welt gefallen will, muss sich entschließen, eine Menge Dinge zu lernen, die man von Leuten erfährt, die sie nie gelernt haben.

    Nicolas Chamfort

  10. Schulet Kinder durch Kinder!

    Jean Paul

  11. Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen

    John Locke

  12. Selig ist, wer sich verdrückt, wenn es was zu lernen gibt.

  13. Lehren und nicht tun, das ist klein, lehren und tun, das ist groß.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  14. Alles, was uns begegnet, läßt Spuren zurück, alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei; doch ist es gefährlich, sich davon Rechenschaft geben zu wollen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Eigentlich lernen wir nur von Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Wer aus den Büchern nicht mehr lernt, als was in den Büchern steht, der hat die Bücher nicht halb benutzt.

    Gotthold Ephraim Lessing

  18. Bücher sind immer noch die wohlfeilsten Lehr- und Freudenmeister und der wahre Beistand hienieden für Millionen besserer Menschen.

    Karl Julius Weber

  19. Alle Belehrung geht von Herzen aus, alle Bildung vom Leben.

    Christian Friedrich Hebbel

  20. Durch bloße Lehren sind nie die Menschen zu bekehren: Das gute Beispiel prägt allein der Lehre Sinn dem Herzen ein.

    Friedrich von Bodenstedt