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Sprüche über Opfer

101 Sprüche — Seite 3

Was hingegeben, verloren oder bewusst getragen wird, erhält im Begriff des Opfers seine ernste Form. Es kann aus Liebe, Pflicht, Ideal oder Zwang entstehen und berührt deshalb Fragen nach Wert, Verzicht und menschlicher Grenze. Darum ist dieses Thema von stiller moralischer Schwere.

Seine Tiefe zeigt sich darin, dass Opfer nicht nur Schmerz bedeutet, sondern oft auch Verbundenheit und Überzeugung sichtbar macht. Was geopfert wird, verweist immer auf das, was einem Menschen höher steht als Bequemlichkeit oder Eigennutz.

  1. Es ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase; die Liebe zum Nächsten fordert Opfer.

    Peter Rosegger

  2. Der Mensch, biologisch gesehen, ist das furchtbarste aller Raubtiere, und das einzige, das seine eigene Gattung anfällt.

    William James

  3. Opfer müssen gebracht werden.

    Otto Lilienthal

  4. Was ist der Unterschied zwischen einem Arzt und einem Dieb? Der Dieb weiß immer, was dem Opfer fehlt.

  5. Jede Zeit hat ihre Aufgabe, und durch die Lösung derselben rückt die Menschheit weiter. Aber ach! Jeder Zoll, den die Menschheit weiter rückt, kostet Ströme Blutes.

    Christian Johann Heinrich Heine

  6. Die Stärke eines Gefühls erkennt man an den Opfern, die man dafür zu bringen bereit ist.

    John Galsworthy

  7. Der einfachste Schüler ist heute mit Tatsachen vertraut, für die Archimedes sein Leben geopfert hätte.

    Ernest Renan

  8. Ein gutes Argument wirkt wundervoll - nur nicht auf den, der etwas hergeben soll.

    Bertolt Brecht

  9. Gute Manieren bestehen aus lauter kleinen Opfern.

    Ralph Waldo Emerson

  10. Der Krieg ist eine Seuche. Er kann Staaten und Völker verschlingen, die vom ursprünglichen Schauplatz der Feindseligkeiten weit entfernt sind.

    Franklin D. Roosevelt

  11. Viel Gutes kann der Mensch vollbringen, ohne sich ein Opfer zumuten zu müssen.

    Albert Schweitzer

  12. Die passive Natur des Weibes will geben, leisten, will pflegen, opfern, glücklich machen; der aktive Geist des Mannes will glücklich gemacht werden, will empfangen, gepflegt, geliebt sein.

    Bogumil Goltz

  13. Ohne Aufopferung läßt sich keine Freundschaft denken.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Misstraue allen, die Opfer von anderen verlangen.

    Else Pannek

  15. Das schwerste Opfer, welches der Mensch zu bringen vermag, ist, sein Herz brechen zu lassen und seiner Liebe entsagen.

    Heinrich Martin

  16. Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen.

    Ralph Waldo Emerson

  17. Liebe, die von Herzen liebt, ist am reichsten, wenn sie gibt; Liebe, die von Opfern spricht, ist schon rechte Liebe nicht.

    Franz Emanuel August Geibel

  18. Durch Leichtfertigkeit verliert man die Wurzeln, durch Unruhe die Übersicht.

    Laotse

  19. Männer, die den Frauen nicht auf halbem Wege entgegengehen, werden das Opfer von Frauen, die ihnen auf halbem Wege entgegenkommen.

    Walter Bagehot

  20. Jede Wahl enthält ein Opfer

    André Gide