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Allgemein Sprüche

367 Sprüche — Seite 18

  1. Das meiste im Leben ist schlecht, drum bin ich gar nicht froh; die Dunkelheit ist echt, das Licht aber scheint nur so.

  2. Ist die Zeit auch hingeflogen, die Erinnerung weicht nie; als ein lichter Regenbogen ruht auf trüben Wolken sie.

  3. Das Leben ist eine Hühnerleiter, von oben bis unten - ich weiß nicht weiter.

  4. Ob gut, ob schlecht das Jahr auch sei: ein bisschen Frühling ist immer dabei!

  5. Die Welt ist rauh und dumpf geworden; die Stimm entfiel ihr nach und nach, die einst in tönenden Akorden zum offnen Ohr des Menschen sprach.

    Friedrich Rückert

  6. Diese Welt ist doch die beste, und sie lebt sich ziemlich gut mit Gesundheit, Geld und Tugend und ein bisschen Übermut.

    Eduard von Bauernfeld

  7. Kinderland, du Zauberland, Haus und Hof und Hecken. Hinter blauer Wälderwand spielt die Welt verstecken.

    Detlef von Liliencron

  8. Das Paradies der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde, in der Gesundheit des Leibes und am Herzen des Weibes.

    Friedrich von Bodenstedt

  9. Geh fröhlich hin durchs blumenreiche Leben und pflücke manche Blume dir. Nicht nur für bittren Gram hat Gott das Leben uns gegeben, nein, auch für Freuden sind wir hier.

  10. Ich wollt ein Sträußlein binden, da kam die dunkle Nacht. Kein Blümlein war zu finden. Sonst hätt ich's dir gebracht.

  11. Ich wollte gern ein Kränzlein binden, konnt aber keine Blumen finden. Der Schnee hat alles zugedeckt, und die Blümchen sind versteckt.

  12. Wie das Veilchen sei bescheiden, wie der Frühling reich an Freuden.

  13. Dem kleinen Veilchen gleich, das im Verborgenen blüht, sei immer fromm und gut, auch wenn dich niemand sieht.

  14. Das Veilchen am Bache, das Röslein am Strauch sind alle zwei herzig, und du bist es auch!

  15. Ein Blütenkranz ist unser Leben, wo Knospe sich an Knospe drängt, mit süßem Wohlgeruch umgeben. Doch, ach, zu oft mit Dornen untermengt.

  16. Glaube bringt uns Gottes Segen, Liebe Glück auf allen Wegen, Hoffnung Trost in jeder Not, und Geduld bringt Rosen!

  17. Kein Sternlein blinkt im Walde. Weiß weder Weg noch Ort: Die Blumen an der Halde, die Blumen in dem Walde, die blühn im Dunkeln fort.

    Theodor Storm

  18. Dein Album ist ein Blumengarten, drin blühen Blumen aller Arten. Ich stell in diesem Blumenflor im Herzen mir das Unkraut vor. Doch wenn die Rosen welkend fallen, gedenk des Unkrauts dann vor all …

  19. Tulpen, Nelken, Rosen, mach nicht in die Hosen. Du musst deine Ängste dämpfen und um deine Rechte kämpfen.

  20. Es blüht ein Blümchen irgendwo, in einem stillen Tal, das schmeichelt Aug und Herz so froh wie Abendsonnenstrahl.

    Gottfried August Bürger