Sprüche div. Politiker Sprüche
425 Sprüche — Seite 21
Die Zeit ist ein mächtiger Bundesgenosse für den, der auf Seiten der Vernunft und des Fortschritts ist.
— Camillo Benso Graf von Cavour
Für die Völker wie für den Einzelnen gibt es Umstände, wo die Stimme der Ehre diejenige der Klugheit übertönen muss.
— Camillo Benso Graf von Cavour
Die große Kunst des Regierens besteht meistens in nichts anderem als: glauben zu machen, dass alles, was geschieht, durch uns geschehe.
— Joszef Freiherr von Eötvös
Nur ein Fehltritt braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht.
— Thomas Jefferson
Pläne sind oft wertlos, dennoch ist der Planungsprozeß unschätzbar wertvoll.
— Dwight "Ike" David Eisenhower
Gesegnet seien die Jungen, denn sie werden die Schulden unseres Staates erben.
— Herbert Hoover
Es war einfacher, den fernen Osten zu erobern, als herauszufinden, was wir mit ihm anfangen sollen.
— Robert Walpole, Earl of Orford
Der Krieg ist unausbleiblich vom Elend ebensowohl vom Ruhm gefolgt.
— George Canning
Die ganze Kunst des Redens besteht darin, zu wissen, was man nicht sagen darf.
— George Canning
Das schwache Geschlecht in seiner Selbstachtung und in der Achtung des stärkeren Geschlechts heben, heisst den ersten Schritt von der Barbarei zur Zivilisation tun.
— George Canning
Die Zeit und der Zufall können nichts für diejenigen tun, welche für sich selbst nichts tun wollen. Sogar die Vorsehung kann kaum ein Volk retten, das nicht gefasst ist, selbst seine Sicherheit zu erk …
— George Canning
Nichts ist so trügerisch wie Tatsachen, Zahlen ausgenommen.
— George Canning
Die einfachste Lehre von allem, dass man die Parteien nicht nach ihren gepriesenen Zwecken, sondern nach ihren Mitteln zu würdigen habe, bleibt ohne Anhänger.
— Friedrich Christoph Dahlmann
Die Ehe ist so heilig, dass es kaum ein Volk gibt, bei dem sich nicht um ihretwillen die bürgerliche Gemeinde zugleich zur kirchlichen gestaltete, die den höheren Segen für sie herbeiruft.
— Friedrich Christoph Dahlmann
Die Erziehung umfasst den ganzen, auch den körperlichen Menschen. Es ist gefährlich, die Seele zu üben und nicht zugleich den Leib.
— Friedrich Christoph Dahlmann
Die Ursachen der Übel werden meist ungerner vernommen, als die Übel selbst.
— Friedrich Christoph Dahlmann
Bei allen Völkern, die es zu etwas Großem in der Welt gebracht, hat man nicht die Gelehrten zuerst genannt, sondern diejenigen, welche ein reiches Wissen in vaterländischen Tugenden ausprägten.
— Friedrich Christoph Dahlmann
Unser Glaube an den geistigen Vorzug der reinen, ungemischten Bevölkerung ist ein wertloser Aberglaube. Schon Attika und Rom widerlegen ihn.
— Friedrich Christoph Dahlmann
Die Krankheit ehrlicher Männer ist, sich für unentbehrlich zu halten.
— Friedrich Christoph Dahlmann
Es lehrt die Erfahrung, dass viele Menschen gemeiniglich gewisse Mittelwege einschlagen, damit nicht durch ihre Hartnäckigeit das Heil des Ganzen aufs Spiel gesetzt werde.
— Friedrich Christoph Dahlmann