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Sprüche über Probleme

314 Sprüche — Seite 11

Wo etwas nicht aufgeht, sich widersetzt oder ungelöst bleibt, treten Probleme in das Leben. Sie stören, fordern heraus und zeigen oft genauer als jede Bequemlichkeit, woran es fehlt und was verändert werden muss. Deshalb sind sie nicht nur Belastung, sondern häufig auch der Beginn von Klärung und Entwicklung.

Ihre eigentliche Bedeutung liegt darin, dass sie Stellungnahme verlangen und nicht bloß Klage. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Schwierigkeit und Erkenntnis zusammenhängen und warum manche Lösung erst dort sichtbar wird, wo Ausreden enden.

  1. Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!

    Wilhelm Busch

  2. Wo viele zarte Hände walten - na, das ist so wie es ist! Kellerschlüssel, Bodenschlüssel führen leicht zu Zank und Zwist.

    Wilhelm Busch

  3. Eine Ehe, die 25 Jahre hält, ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. In diesen Jahren habt ihr viel Schönes zusammen erlebt. Und wenn es Probleme gab, habt ihr zusammengehalten und alles …

  4. Nach der Tag weiss der Gimpel Rat.

  5. Alles Böse läßt sich im Anfang noch leicht unter Kontrolle bringen. Wenn es aber länger andauert, hält es sich meist allzu zähe.

    Marcus Tullius Cicero

  6. In allen menschlichen Dingen zeigt sich bei genauer Prüfung, dass man nie einen Übelstand beseitigen kann, ohne dass daraus ein anderer entsteht.

    Nicolaus Machiavelli

  7. Katastrophen machen kluge und starke Menschen immer zu Philosophen.

    Honoré de Balzac

  8. Ein Unglück kommt selten allein

  9. Eine kleine Betriebsstörung im Verkehr zweier Herzen kann immerhin vorkommen.

    Wilhelm Busch

  10. Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stille hält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück.

    Jean Paul

  11. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht

  12. Es hat nicht jeder Abgrund ein Geländer.

  13. in Not und Gefahr sind Freunde rar.

  14. Ein Ärgernis ist nur, wo man es nimmt, gegeben: dir Vorgeworfnes brauchst du ja nicht aufzuheben.

    Friedrich Rückert

  15. Wer mit dem Feuer spielt, verbrennt sich dabei.

  16. Glück ist, auch das zu lieben, was man tun muss, und nicht nur das, was man tun will

  17. Besonders tief und voll Empörung fühlt man die pekuniäre Störung

    Wilhelm Busch

  18. Bösewicht mit Bösewicht - auf die Dauer geht es nicht.

    Wilhelm Busch

  19. Wenn du dem Feind die Hand nicht abkacken kannst, musst du sie ihm schütteln.

  20. Hast Du kein Geld, geh nicht unter die Leute. Hast Du Schwierigkeiten, wende Dich nicht an Verwandte.