Sprüche über Probleme
314 Sprüche — Seite 8
Wo etwas nicht aufgeht, sich widersetzt oder ungelöst bleibt, treten Probleme in das Leben. Sie stören, fordern heraus und zeigen oft genauer als jede Bequemlichkeit, woran es fehlt und was verändert werden muss. Deshalb sind sie nicht nur Belastung, sondern häufig auch der Beginn von Klärung und Entwicklung.
Ihre eigentliche Bedeutung liegt darin, dass sie Stellungnahme verlangen und nicht bloß Klage. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Schwierigkeit und Erkenntnis zusammenhängen und warum manche Lösung erst dort sichtbar wird, wo Ausreden enden.
Der Philosoph wie der Hausbesitzer hat immer Reparaturen.
— Wilhelm Busch
Hindernisse sind jene furchtbaren Dinge, die du siehst, sobald du den Blick von deinem Ziel abwendest.
— Henry Ford
Für jedes menschliche Problem gibt es immer eine einfache Lösung: klar, einleuchtend und falsch.
— H. L. Mencken
Den Haien entrann ich Die Tiger erlegte ich Aufgefressen wurde ich von den Wanzen.
— Bertolt Brecht
Probleme kann man niemals mit der selben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
— Albert Einstein
Die Liebe zwischen zwei Menschen lebt von den schönen Augenblicken. Aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten, die beide gemeinsam bewältigen.
— Rainer Haak
Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts als meiner seligen Insel.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Wir haben unsere Probleme im Griff! ... im Würgegriff!!!
Wenn einer, der dich hat gekränkt, zaghaft die Schritte zu dir lenkt. So sage ihm kein Donnerwetter, verzeihe ihm, das ist viel netter.
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
— Friedrich von Schiller
Eine Wolke kann die ganze Sonne verdunkeln. Es gibt keine Sonne ohne Schatten.
Wenn die Freude in der Stube ist, lauert die Sorge im Flur.
Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese Welt zur Hölle.
— Oscar Wilde
Das Geld ist der größte Fluch der Menschheit.
— Sophokles
Frauen trösten uns über jeden Kummer hinweg, den wir ohne sie nicht hätten.
— Jean Anouilh
Gott hat den Weisen Sorgen gegeben, dafür den Narren ein sanftes Wesen
Denn ein schlechter Nachbar ist eine so große Plage, wie ein guter ein Segen ist.
— Hesiod
Liebe vertreibt die Zeit, und die Zeit vertreibt die Liebe
Ach, wie bald verläßt der Friede den häuslichen Herd, wenn er an maßgebender Stelle keine kulinarischen Kenntnisse vorfindet!
— Wilhelm Busch
Für jede angenehme Erwartung gibt's mindestens drei unangenehme Möglichkeiten.
— Wilhelm Busch